Wirtschaft : Altersvorsorge: Rendite und Höhe der Auszahlungen

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Versicherungsrendite: Sie ist von "Finanztest" zur besseren Vergleichbarkeit neu entwickelt worden und entspricht quasi einem Effektivzins einer privaten Rentenversicherung. Höhe und Zeitraum der Beitragszahlungen sowie der späteren Auszahlungen fließen in die Berechnung ein. Berücksichtigt sind damit auch die Kosten; angenommen werden durchschnittliche Konditionen und ein durchschnittliches Sterbealter der Versicherten, das bei Frauen höher angesetzt wird als bei Männern. Die Versicherungsrendite macht Rentenversicherungen untereinander und mit anderen Geldanlagen vergleichbar. Interessenten können durch die prognostizierte Versicherungsrendite ablesen, mit wieviel Rente sie rechnen können. Bei 2400 Mark Jahresbeitrag und 30 Jahren Laufzeit (Eintrittsalter 35 Jahre) bekommt ein Kunde bei 6,0 Prozent Versicherungsrendite 1260 Mark (Frauen) und 1418 Mark (Männer); bei 6,5 Prozent sind es 1453 Mark (Frauen) und 1631 Mark (Männer), bei 7,0 Prozent 1676 Mark (Frauen) und 1874 Mark (Männer). Die mit "gut" und "sehr gut" bewerteten Tarife bieten Renditen zwischen 6,8 und 7,3 Prozent. Wenn künftig viel mehr Bürger eine Privatrente abschließen, könnten die Versicherer die Renditen noch etwas verbessern, so "Finanztest".

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