AMD : Jobabbau in Deutschland

Trotz des sechsten Quartalsverlusts in Folge kommt der amerikanische Chiphersteller AMD auf dem Weg aus den roten Zahlen voran. Der deutlich kleinere Intel-Konkurrent verringerte das Minus im ersten Quartal auf 358 Millionen Dollar (225 Millionen Euro). Das waren gut 40 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar. Der operative Verlust halbierte sich knapp auf 264 Millionen Dollar. Das Ziel seien schwarze operative Zahlen im zweiten Halbjahr, sagte Finanzchef Robert Rivet. Viele Analysten gehen aber davon aus, dass AMD selbst 2009 noch keinen Nettogewinn erzielen wird. AMD fährt derzeit einen strikten Sparkurs und streicht zehn Prozent seiner rund 16 800 Stellen. Alle Niederlassungen müssten „einen Beitrag leisten“, sagte Deutschland-Chef Jochen Polster. Eine der Hauptfertigungen mit knapp 3000 Beschäftigten steht in Dresden. Man hoffe, hier ohne betriebsbedingte Kündigungen auszukommen. dpa

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