Wirtschaft : Amerikaner kaufen mehr BMW und Porsche VW, Audi und Ford

deutlich weniger nachgefragt

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Detroit/Wolfsburg (dpa). Die amerikanischen Verbraucher haben sich im März beim Autokauf zurückgehalten. BMW und Porsche steigerten den Absatz, VW, Audi und Mercedes verkauften dagegen weniger Autos. Die Absatzrückgänge bei den USKonzernen General Motors (GM), Chrysler und Ford waren geringer als erwartet. Der GM-Absatz fiel im März im Jahresvergleich um drei Prozent auf 391152 Fahrzeuge. Die Chrysler Group verbuchte ebenfalls einen Absatzrückgang von drei Prozent auf 201941 Autos. Ford lieferte im März unter Einschluss von Jaguar, Volvo und Land Rover nur noch 302463 Fahrzeuge aus, ein Minus von 7,9 Prozent. Jetzt wollen die drei US-Hersteller zu weiteren Verkaufsanreizen greifen.

Volkswagen of America erlebte im März gegenüber dem Vorjahresmonat einen scharfen Verkaufsrückgang von 17 Prozent auf 26183 Autos. Seit Jahresbeginn ist der Absatz um elf Prozent auf 66797 Fahrzeuge gefallen. VW-Chef Bernd Pischetsrieder bezeichnete den US-Markt am Mittwoch in Wolfsburg als „äußerst depressiv“. Selbst die Kaufanreize anderer Hersteller zeigten immer weniger Wirkung. VW mache diese „kurzatmige, kurzsichtige und wegen fallender Gebrauchtwagenpreise letztlich auch kundenfeindliche Politik“ nicht mit. Die US-Auslieferungen von Audi schrumpften im März um 16,1 Prozent auf 6380 Fahrzeuge und in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 10,2 Prozent auf 18014 Autos. Die BMW Group lieferte unter Einschluss des Mini 23432 Autos aus oder 14 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Verkäufe der Marke BMW stiegen um 4,5 Prozent auf 20611 Autos. Der BMW- und Mini-Absatz im gesamten ersten Quartal stieg um 15 Prozent auf 62382 Stück. Mercedes-Benz verkaufte im März 19837 Autos, ein Rückgang um 1,9 Prozent. In den ersten drei Monaten 2003 stieg der Absatz um 2,7 Prozent auf ein Rekordniveau von 19 837 Autos. Porsche steigerte seinen US-Absatz um 21 Prozent auf 2144 Autos. Dabei wurden 854 des Cayenne ausgeliefert.

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