Wirtschaft : Amro Bank will abspecken und 150 Filialen schließen

ABN Amro Bank NV, Amsterdam. Die niederländische Bank will in den kommenden fünf Jahren 150 ihrer 900 Filialen schließen und 2500 der 24 000 Arbeitsplätze streichen. Die Filialen sollen teilweise durch Automaten sowie das Online-Banking ersetzt werden. Sprecher der Gewerkschaften verwiesen auf die Zusage der Bank, die Verringerung des Personals über natürlichen Rückgang und Sozialpläne zu erreichen.

DASS GmbH, Berlin. Der Wertstoffsammler will bundesweit expandieren. Andere Kommunen seien an der erfolgreichen Tätigkeit des Großstadtbetriebs, der den Grünen Punkt vergibt, interessiert.

Deutsche Post AG, Bonn. Die Deutsche Post hat sich mit zehn Prozent an der internationalen Venture Capital Gesellschaft zouk holding, London, beteiligt. Dieser Schritt sei eine konsequente Fortführung der E-Commerce-Strategie der Post, erklärte Vorstandschef Klaus Zumwinkel.

Klaus Steilmann GmbH & Co. KG, Bochum. Bei dem Textilunternehmen sind bis zu 900 Arbeitsplätze in Gefahr. Es werde geprüft, inwieweit der Produktionsstandort Deutschland gehalten werde könne, kündigte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Joachim Vogt, an.

Linde AG, Wiesbaden. Der Anlagenbauer muss staatliche Beihilfen für den Bau einer Anlage zur Produktion von Kohlenmonoxid in Leuna (Sachsen-Anhalt) zurückzahlen. Ein Teil, knapp 4,4 Millionen Mark der nicht bei der EU-Kommission angemeldeten öffentliche Beihilfe sei mit den Regeln des europäischen Binnenmarktes nicht vereinbar, teilte die Brüsseler Behörde mit.

Micro Compact Car (MCC) AG, Hambach. Das Cabrio-Modell des DaimlerChrysler-Kleinwagens Smart soll im März auf den Markt kommen. Das Basismodell Smart cabrio & pulse soll für 22 190 Mark angeboten werden, die besser ausgestattete Variante cabrio & passion für 23 980 Mark. Der Vorverkauf beginne am 22. Januar. Unterdessen setzten die 268 Mitarbeiter des Smart-Zulieferers Dynamit-Nobel ihren Streik fort. Sie waren am Montag für mehr Lohn in einen unbefristeten Austand getreten.

Thyssen Krupp AG, Dortmund. Der neu gewählte erste europäische Betriebsrat des Konzerns setzt auf eine sozial verträgliche Lösung bei der Umstrukturierung des Unternehmens. Vorsitzender Werner Nass will besonderes Augenmerk auf die 20 000 Arbeitsplätze in Tochtergesellschaften legen, die im Zuge des Konzernumbaus an andere Unternehmen verkauft werden sollen. Der Betriebsrat aus 50 Mitgliedern vertritt 120 000 Mitarbeiter des Konzerns in elf Produktionsländern.

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