Wirtschaft : An der Börse unterschätzt

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In den fünf Monaten seit dem

Börsengang am 9.März 2005 hat die PremiereAktie nur einen kurzen Höhenflug erlebt. Nachdem das Papier zwölffach überzeichnet bei 30,50 Euro erstmals notiert wurde, kletterte die Aktie bis Anfang April auf 32,85 Euro – doch danach ging es bergab. Seit Mitte Juni notiert Premiere unter dem Ausgabepreis von 28 Euro . Viele Analysten trauen der Aktie aber mehr zu. Ihre Argumente: die Fußball- WM, der Einstieg ins Wettfernsehen, die wichtigen Live-Sportrechte. So ist Morgan Stanley optimistisch, dass Premiere im zweiten Halbjahr die Kundenzahl deutlich steigern kann. Das Unternehmen erwartet einen Zuwachs von 300000 bis 350000 neuen Abos. „Das erscheint uns konservativ“, lautet der Kommentar der Investmentbank. Auch Christian Schindler, Analyst der Landesbank Rheinland-Pfalz geht davon aus, dass Premiere im laufenden Halbjahr die Marketingmaschinerie anwerfen und mit innovativen Produkten vor allem die Akquisition von Premium-Kunden forcieren werde. Sein Kursziel: 29 Euro. mot

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