ANLAGEN IN GOLD : Es muss nicht immer ein Barren sein

Wer seine Ersparnisse in Gold anlegen will, kann dies preisgünstig mit Zertifikaten tun. Diese Wertpapiere werden an der Börse gehandelt und ihr Wert orientiert sich 1:1 an der Entwicklung des Goldpreises. Beim Kauf fallen Kosten von etwa einem Prozent der angelegten Summe an, deutlich weniger als beim Erwerb von Goldbarren oder Münzen. Entsprechende Zertifikate gibt es unter anderem von der Deutschen Bank (Wertpapierkennnummer 722373) oder der Commerzbank (160902). Das World Gold Council hat für seinen Exchange Traded Fund (ETF), den Gold Bullion Securities (ISIN GB00B00FHZ82), die Vertriebszulassung auch für Deutschland. Börsennotierte ETFs profitieren ebenfalls direkt von der Entwicklung des Goldpreises. Etwas riskanter kann man sein Geld in Minenfonds anlegen, die in die Aktien von Minenfirmen investieren. Anleger, die Gold anfassen wollen, sollten beim Kauf von Barren oder Münzen (Eagle, Maple Leaf, Nugget, Britannia) nicht sparen. Denn für kleine Einheiten sind die Herstellungskosten höher. Generell gilt: Gold bringt keine Zinsen. Seine Rendite steigt und fällt mit der Wertentwicklung. mot

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