• Anleger und Händler werden allmählich optimistischer Kursschwankungen an den Börsen dürften jedoch anhalten

Wirtschaft : Anleger und Händler werden allmählich optimistischer Kursschwankungen an den Börsen dürften jedoch anhalten

-

Frankfurt (Main) (HB/pf). Die neue Handelswoche an den Aktienmärkten steht im Zeichen der Leitzinsspekulationen sowie weiterer Konjunkturdaten und Unternehmensergebnisse. Die Optimisten wollen zwar nicht den Beginn einer Hausse ausrufen. Sie sehen aber das Schlimmste an den Börsen als überstanden an. Mutige Analysten wittern Chancen bei Technikwerten, die in der jüngsten Erholung die beste Performance auswiesen. Doch die großen USInvestmenthäuser Northern Trust oder Putnam Investments sehen noch keine Wende. Hoffnungsfroh ist dagegen die DZ Bank, die von einer Bodenbildung spricht und von einer Fortsetzung der Erholung ausgeht.

In Europa halten die Beobachter Zinssenkungen hier zu Lande – zumindest in dieser Woche – für unwahrscheinlich. In der Beurteilung der Marktperspektiven gibt sich die schweizerische Bank Vontobel eher zurückhaltend. Sie rechnet mit anhaltend starken Kursschwankungen und sieht den Dax in einer breiten Spanne zwischen 2800 und 3300 Punkten. Investoren, die jetzt einstiegen, bräuchten einen langen Atem. Auch die Commerzbank konzentriert sich in ihrem aktuellen Ausblick auf die langfristig ausgerichteten Investoren, empfiehlt aber ganz konkret einen allmählichen Ausbau der Aktienbestände. Die Großbank glaubt eine Stabilisierung der Notierungen auf niedrigem Niveau auszumachen. Sie zieht ihre Hoffnung unter anderem aus verbesserten Perspektiven für die Technologiebranche und begründet dies mit den jüngsten Daten von Firmen aus diesem Sektor, etwa Samsung und Epcos.

In der laufenden Woche könnten die Tech-Titel weitere Impulse erhalten. Neue Daten werden insbesondere von Cisco Systems, BT, Telecom Italia, Qualcomm sowie Infineon erwartet. Darüber hinaus warten die Analysten auf Zahlen von Firmen aus anderen Branchen. Dazu gehören British Airways, Aegon und Walt Disney, BMW, Adidas und Lufthansa. Zudem stehen deutsche Einzelhandelsumsätze, die britische Industrieproduktion, EU-Arbeitsmarktdaten und US-Daten auf der Agenda.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben