Wirtschaft : Anleger wollen bessere Beratung

Kronberg/Frankfurt - Nach teils herben Verlusten in der Finanzkrise wünschen sich die Anleger verständlichere Beratung. Ganz oben auf der Liste stehen mehr Offenheit – auch bei Gebühren – sowie eine Produktauswahl, die über hauseigene Angebote hinausgeht. Das ergab eine Umfrage von TNS Sofres im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International in elf europäischen Ländern.

Von den 1007 Erwachsenen aus Deutschland, die sich an der Umfrage im Dezember beteiligten, beklagte sich ein Viertel über zu viele Fachbegriffe in Produktinformationen. Ebenso viele Kunden fühlen sich verwirrt durch das Kleingedruckte in Vertragsbedingungen für eine Geldanlage. Mehr als jede zweite Frau und mehr als die Hälfte aller unter 35-Jährigen gaben an, Probleme mit dem Jargon in Prospekten und im Kleingedruckten zu haben. Bei der Aufklärung über Gebühren und Kosten einer Anlage sieht ein Drittel der Deutschen noch Verbesserungsbedarf. Generell meint nur ein Viertel (24 Prozent), ihr Berater nehme sich ausreichend Zeit, um ihre persönliche Situation zu verstehen. dpa

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