ANREIZREGULIERUNG : Weniger Kontrolle

Ab dem 1. Januar 2009

gelten neue Regeln für die Bundesnetzagentur. Bisher müssen die Netzinhaber bei der Behörde die Entgelte, die sie anderen für die Nutzung ihrer Netze in Rechnung stellen wollen, genehmigen lassen. Die Netzagentur prüft die Kosten der Stromversorger und entscheidet dann – oft gegen die Netzinhaber. So hat es seit 2006 mehrfache Kürzungen der Netzentgelte gegeben. Künftig wird die Kostenkontrolle durch ein neues Verfahren abgelöst. Dabei berechnet die Netzagentur, wie effektiv die Firmen ihre Netze betreiben können und schreibt ihnen für einen Fünf-Jahres-Zeitraum so- genannte „Erlöspfade“ vor. Nach Ablauf der Fünf-Jahres-Frist gibt der Netzinhaber, der am effektivsten gewirtschaftet hat, den neuen Richtwert für die Konkurrenten vor. Bis dahin dürfen die Unternehmen mögliche Produktivitätsgewinne behalten und müssen sie nicht an die Kunden weitergeben. hej

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