Wirtschaft : Anwalt der Mobilen

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Der ADAC hält sich nach eigener Einschätzung für „Europas größten Verbraucherschutzverband“. Schließlich kümmere er sich nicht nur um die Belange der Autofahrer, sondern um alle, die in irgendeinem Sinn mobil sein wollen, wirbt der Autofahrer-Verband auf seiner Webseite. Ob es nun um Lobby-Arbeit bei den Benzinpreisen, die Sicherheitsstandards bei Tunnels oder die Kunst des Inline-Skatens geht. Überall, wo es sich um (Fort)-Bewegung im weitesten Sinne handelt, mische der ADAC mit.

Regelmäßig führt der ADAC auch Tests durch – vor allem von Autos, versteht sich. Aber auch Tunnel oder Raststätten gehören dazu. Ein Ziel der Untersuchungen sei es, „die Öffentlichkeit auf Missstände aufmerksam zu machen, damit die Verantwortlichen eins’ auf die Finger kriegen, und es in Zukunft besser machen“, sagt der Testleiter Robert Sauter. So etwa bei den Autobahnraststätten: Von der Qualität der Speisen bis hin zur Annehmlichkeit der sanitären Anlagen testet der ADAC alle Gesichtspunkte, die den Stopp an der Raststätte unangenehm machen könnten. Denn „nur ein entspannter Autofahrer ist ein sicherer Autofahrer“, ist sich Sauter sicher.

Neben dem öffentlichen Druck will der ADAC mit beständiger Lobbyarbeit Erfolge für die Mobilen unter uns erzielen, auf Bundes- und auf EU-Ebene. Ein Erfolg , auf den man beim ADAC stolz sei, bestünde beispielsweise in der Durchsetzung besserer Qualitätsstandards bei Fähren. Dabei habe die EU zwei von dem ADAC seit Jahren geforderte Richtlinien schließlich übernommen.

Für 37,84 Euro pro Jahr erhält man als Mitglied Rechtsbeistand bei einem Knöllchen oder auch einem verkorksten Autokauf. Sobald man eine Panne hat, eilt der ADAC zur Hilfe. Die Plus-Mitgliedschaft (Kostenpunkt 71,07 Euro) beinhaltet auch Auslandsreisen und eventuellen Rücktransport. chg

Genaueres zu dem ADAC-Angebot: Telefonisch über 01805/101 112 oder im Internet unter www.adac.de .

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