Wirtschaft : Apple-Chef schaut aufs Handgelenk Cook befeuert Gerüchte um eine iWatch

Rancho Palos Verdes - Apple-Chef Tim Cook hat die Spekulationen über eine Computer-Uhr vom iPhone-Konzern weiter angeheizt. „Ich denke, das Handgelenk ist interessant“, sagte Cook bei einer Konferenz des Technikdienstes „All Things D“ in Rancho Palos Verdes südlich von Los Angeles. Es sei natürlich, dort etwas zu tragen. Aber um mit einem Alleskönner-Gerät fürs Handgelenk erfolgreich zu sein, müsse man die Leute erst überzeugen. Hersteller etwa von Armbändern mit Fitness-Sensoren hätten jedoch bereits bewiesen, dass es ein Geschäftsmodell dafür gibt.

Seit dem Tod von Visionär Steve Jobs steht Apple unter Druck, wieder ein revolutionäres Produkt zu präsentieren. Jobs-Nachfolger Cook wollte sich zwar nicht direkt zu möglichen Apple-Plänen für eine iWatch äußern, sagte aber, tragbare Computertechnik werde in Zukunft ein wichtiger Teil der Gerätewelt sein. Nach früheren Medienberichten arbeitet bei Apple bereits ein Team aus mehr als 100 Leuten an einer Datenuhr.

Angesprochen auf eine Datenbrille, wie sie Konkurrent Google gerade entwickelt, äußerte sich Cook dagegen skeptisch. „Ich selbst trage eine Brille, weil ich sie brauche – ich kann sonst nichts sehen. Ich kenne nicht viele Leute, die Brillen aufsetzen, ohne sie zu benötigen.“

In knapp zwei Wochen wird Apple auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC seine Neuheiten vorstellen. Cook bekräftigte, dass Apple eine „große Vision“ für das TV-Geschäft habe. Cook wich jedoch abermals der Frage aus, ob der Konzern einen eigenes Fernsehgerät auf den Markt bringen werde. Darüber wird schon seit Jahren spekuliert. Angesichts der zuletzt gestiegenen Zweifel an der Innovationskraft seines Unternehmens versprach Cook, dass Apple noch diverse revolutionäre Produkte auf den Markt bringen werde. „Dieselbe Kultur und weitgehend auch dieselben Leute, die ihnen das iPhone und das iPad gebracht haben, sind noch da.“ dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben