Wirtschaft : Arbeitgeber klagen gegen Metall-Urabstimmung

-

(dpa). Der Tarifkonflikt in der sächsischen Metall und Elektroindustrie hat sich am Donnerstag weiter verschärft. Während die IG Metall ihre Streiks ausdehnte, reichten die Arbeitgeber Klage beim Arbeitsgericht Dresden ein. Der Verband der sächsischen Metall- und Elektroindustrie bezweifele, dass das Ergebnis der Urabstimmung für einen Streik zur Durchsetzung der 35- Stunden-Woche rechtens war, sagte Verbandssprecher Frank Möhrer. Die Urabstimmung sei nicht transparent genug und nicht überprüfbar gewesen. Die Klage wurde am Mittwochabend eingereicht. Bei der Urabstimmung hatten knapp 80 Prozent der Gewerkschafter für einen Streik gestimmt. Die Gewerkschaft stehe der Klage gelassen gegenüber, denn die Urabstimmung sei korrekt durchgeführt und ausgezählt worden, sagte ein Sprecher der IG Metall. Am Donnerstag wurden die Streiks von sieben auf zwölf Unternehmen mit insgesamt 11000 Beschäftigten ausgeweitet.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben