Wirtschaft : Arbeitslosenquote in den USA gestiegen

Schlechtere Konjunkturdaten aus den USA und Deutschland haben die Hoffnungen auf einen schnellen Aufschwung am Freitag wieder etwas gedämpft. So meldete das US-Arbeitsministerium, dass die Arbeitslosenquote im März um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent gestiegen ist. Im Februar war die Zahl der Arbeitslosen noch überraschend gesunken. Zugleich hieß es, 58 000 neue Arbeitsplätze seien geschaffen worden. Allerdings wurden mehr als 100 000 Stellen abgebaut. Bereits im Februar war die Zahl der Arbeitsplätze nach revidierten Angaben um 2000 gesunken. Beobachter hatten nun eine geringere Quote von 5,6 Prozent erwartet und waren von 50 000 neuen Jobs ausgegangen.

Für Deutschland berichtete das Bundesfinanzministerium von einem Rückschlag der Auftragslage in der Industrie. Von Januar auf Februar gingen die Auftragseingänge in der Industrie nach vorläufigen Zahlen des Ministeriums insgesamt um ein Prozent zurück. Bereits im Januar war im Monatsvergleich ein Minus von 2,7 Prozent registriert worden. Mit dem Orderzuwachs um 3,7 Prozent im Dezember 2001 waren Hoffnungen auf eine Konjunkturwende verbunden worden. Im Januar und Februar 2002 nahmen die Bestellungen im Vergleich mit den beiden vorausgegangenen Monaten lediglich um 0,3 Prozent zu. Dieser Zuwachs wurde aber nur von Bestellungen aus dem Ausland getragen, die um 1,5 Prozent zulegten. Die Inlandsnachfrage sank um 0,5 Prozent.

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