Wirtschaft : Arbeitszeitkonto

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Das Arbeitszeitkonto (siehe Artikel auf Seite 15) funktioniert ähnlich einem Bankkonto: statt Geld wird allerdings Arbeitszeit gespart. Eingerichtet wird es dann, wenn nicht die tatsächliche, sondern eine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit bezahlt wird. Die Abweichungen werden erfasst – zum Beispiel durch eine Stempeluhr – und auf spätere Abrechnungszeiträume übertragen. Die Länge dieser Zeiträume wird vorher in der Betriebsvereinbarung festgelegt. Zurzeit sind Kurzzeitkonten (über eine Woche oder einen Monat) üblich. Sie dienen als Polster für auftragsschwache Zeiten. Immer häufiger fordern Arbeitgeber jetzt auch Langzeit oder sogar Lebenszeitarbeitskonten. Die Grundlagen für diese Modelle wurden 1998 durch das so genannte Flexi-Gesetz (Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen) geschaffen. sök

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