Wirtschaft : Argentinien wendet Staatspleite ab

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(dpa). Argentinien hat sich im letzten Augenblick zur Zahlung von 3,1 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) an den Internationalen Währungsfonds (IWF) bereit erklärt und die drohende Zahlungsunfähigkeit vermieden. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Telam unter Berufung auf offizielle Angaben. Die Zentralbank sei angewiesen worden, den am Dienstag fälligen Betrag dem IWF zu überweisen. Zugleich habe der IWF zugesichert, das Geld im Rahmen eines Beistandskredites vom vergangenen September über 12,5 Milliarden Dollar in das Land zurückzuleiten. Die Einigung sei erzielt worden, nachdem Präsident Néstor Kirchner mit IWFInterimsdirektorin Anne Krueger telefoniert habe. Zuvor hatte der Staatschef gewarnt, sein Land werde die Rate nicht zahlen, wenn es kein Signal des IWF gebe, dass das Geld bald ins Land zurückfließe. Argentinien hatte sich 2001 im Verhältnis zu privaten Gläubigern für zahlungsunfähig erklärt.

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