Wirtschaft : Argentinien

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Während die Nachbarländer jetzt erst so richtig auf die schiefe Bahn geraten, hat Argentinien den Crash schon hinter sich. Alles begann vor Monaten mit der Überschuldung des Landes, ausländische Gläubiger fürchteten um die ihnen zustehenden 150 Milliarden US-Dollar. Die Folgen: Abwertung des Peso um 75 Prozent seit Januar, steigende Inflation, 30 Prozent Arbeitslosigkeit – und natürlich Armut und Hunger. Jeder zweite hat nicht genug zu essen in dem einstigen Schwellenland, und die Einschränkung des Devisenbesitzes und des Zugangs zu Sparkonten haben das Vertrauen der Bürger zerstört. Seit Monaten verhandelt die Regierung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über neue Kredite – bislang erfolglos. brö

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