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BMW erreicht alle Ziele

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Berlin - BMW hat sein Ziel, erstmals mehr als vier Milliarden Euro Gewinn zu machen, im vergangenen Jahr erreicht. Allerdings half dabei ein Sondereffekt. Neben dem Rekordabsatz von 1,4 Millionen Autos zahlte sich die Teilabwicklung einer Umtauschanleihe aus. Sie allein brachte einen Buchgewinn von 372 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn stieg somit insgesamt auf 4,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,3 Milliarden Euro). Die BMW-Aktie notierte zum Börsenschluss leicht schwächer bei 42,44 Euro. Ein Grund: BMW-Chef Norbert Reithofer ließ sich zu keiner konkreten Prognose für 2007 hinreißen.

„Wir haben alle unsere selbst gesteckten Ziele erreicht und teilweise sogar übertroffen“, sagte Reithofer rückblickend. Er bekräftigte zudem, dass in diesem Jahr die drei Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce jeweils neue Absatzrekorde erzielen sollen. „Wir wollen im laufenden Jahr weiterhin der weltweit führende Anbieter von Premium-Automobilen bleiben“, sagte er. Vom Erfolgsjahr 2006 sollen auch die Aktionäre etwas haben: Die Dividende wird kräftig erhöht. Sie soll auf 0,70 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 0,64 Euro) und 0,72 Euro je Vorzugsaktie (0,66 Euro) steigen.

Ohne den Sondereffekt steigerte BMW den Vorsteuergewinn 2006 nur um drei Prozent. Damit stieg das bereinigte Ergebnis langsamer als der Umsatz, der um fünf Prozent auf rund 49 Milliarden Euro zulegte. Reithofer verwies auf die hohen Belastungen durch gestiegene Rohstoffpreise und Währungseffekte. „Dem Unternehmen ist es jedoch gelungen, diese durch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung sowie dank des Absatzzuwachses und einem verbesserten Modell-Mix weitgehend zu kompensieren“, sagte er. mot
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