Wirtschaft : Auch Berliner Metaller fordern 5,5 Prozent mehr

Die IG Metall geht auch in Berlin und Brandenburg mit einer Gesamtforderung von 5,5 Prozent in die bevorstehende Tarifrunde. Das beschlossen die Tarifkommissionen für Berlin (West) sowie für den Ostteil Berlins und Brandenburgs am Mittwoch in Berlin, wie IG Metall-Bezirksleiter Hasso Düvel mitteilte. Damit folge der Bezirk der Empfehlung des IG-Metall-Bundesvorstandes. Ebenso wie der Vorstand sprachen sich die Tarifkommissionen auch für eine "Beschäftigungsbrücke zwischen Jung und Alt" zum Abbau der Arbeitslosigkeit aus. Die Ausbildungsvergütungen sollen künftig bis zu 45 Prozent des Facharbeiter-Ecklohnes betragen. Der Zeitraum für die befristete Übernahme der Auszubildenden, den der geltende Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag auf sechs Monate festschreibt, soll auf zwölf Monate ausgedehnt werden. Die Konjunkturdaten der Wirtschaftsforschungsinstitute belegten, dass diese Forderungen bezahlbar seien, erklärte Düvel. Das gelte nicht nur für den früheren Westteil Berlins, sondern insbesondere auch für die beiden ostdeutschen Tarifgebiete.

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