Wirtschaft : Auferstanden aus Ruinen

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Anfang 1994: Die Bankgesellschaft entsteht als Zusammenschluss mehrerer im Landesbesitz befindlicher Kreditinstitute. Größter Aktionär ist Berlin mit 56,6 Prozent. 18,4 Prozent der Aktien befinden sich in Streubesitz, 15 Prozent hält die Norddeutsche Landesbank, zehn Prozent die Gothaer Versicherung.

Frühjahr 2001: Die Bank stürzt in die Krise. Hohe Wertberichtigungen im Immobiliengeschäft verursachen Milliardenverluste.

September 2001 : Eine Kapitalerhöhung, deren Löwenanteil das Land Berlin trägt, sichert den Fortbestand des Konzerns.

November 2001 : Vorstandschef Wolfgang Rupf geht. Hans-Jörg Vetter wird sein Nachfolger.

Dezember 2001 : Das Land erklärt sich zur Abschirmung seiner Bank gegen Milliardenrisiken aus Immobilienfondsgeschäften bereit – eine wichtige Voraussetzung für die Sanierung des Instituts.

Juni 2003: Vetter verkauft die Allbank an den US-Konzern General Electric.

Dezember 2003: Die EU genehmigt Landeshilfen für die Bankgesellschaft, verlangt dafür aber den Verkauf der Berliner Bank und den Rückzug Berlins.

August 2004: Die Förderbank IBB wird ausgelagert.

Mai 2005: Die Weberbank geht an die WestLB. Die Bankgesellschaft Berlin, verkündet Vorstandschef Vetter, sei „fast wieder eine normale Bank“. SB

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