Wirtschaft : Auffanggesellschaft für Grundig steht

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(dpa). Unmittelbar vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens für den Elektronikhersteller Grundig ist die Finanzierung einer Beschäftigungsgesellschaft für die verbliebenen 1300 Mitarbeiter gesichert worden. „Wir haben grünes Licht“, sagte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Nürnberg, Gerd Lobodda, am Montag. Demnach stellen die Banken für die Auffanggesellschaft rund 18 Millionen Euro zur Verfügung. Bund und Land Bayern beteiligen sich mit jeweils gut einer Million Euro. Das Amtsgericht Nürnberg wird am Dienstag über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheiden. Löhne und Gehälter der Mitarbeiter waren nur noch bis zu diesem Montag durch das Insolvenzausfallgeld gesichert. Alle 1320 GrundigBeschäftigten sollen in die „Gesellschaft für Personal und Qualifizierung“ wechseln.

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