Wirtschaft : Auffanggesellschaftfür Babcock-Borsig 80 Prozent der Jobs gesichert

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Oberhausen (dpa). Rund 2600 Beschäftigte des zahlungsunfähigen Maschinenbaukonzerns Babcock Borsig können in einer Auffanggesellschaft weiterarbeiten. „Babcock Borsig Power Systems“ (BBPS) werde sich ganz auf die ertragreichen Sparten Energie- und Umwelttechnik sowie den Kraftwerkservice konzentrieren, kündigte Vorstandschef Horst Piepenburg am Dienstag in Oberhausen an. Er erwartet bis 2006/2007 einen stabilen Auftragseingang von 660 Millionen Euro bei einem jährlichen Umsatz in etwa gleicher Höhe.

Für die BBPS hätten die Banken einen Kreditrahmen von 330 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, der zu 90 Prozent von Landes- und Bundesbürgschaften gedeckt wird. Weitere 30 Millionen stellen die Banken bereit. Babcock bringt zusätzlich 30 Millionen als Eigenkapital ein. Damit seien 80 Prozent der einst weltweit rund 21 000 Arbeitsplätze des Konzerns gesichert, sagte Piepenburg. „Wir hoffen, auch für die 4200 noch gefährdeten Arbeitsplätze eine Lösung zu finden.“

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