Wirtschaft : Aufschwung in der Metallindustrie: 40 000 neue Arbeitsplätze entstanden

Steigende Gewinne und sinkende Produktionskosten prägen nach Einschätzung des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall die Stimmung in der Metall- und Elektroindustrie. Die Wachstums- und Beschäftigungsaussichten seien trotz einiger Schwachpunkte sehr günstig, erklärte der neue Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Hans Werner Busch, am Dienstag in Bonn. Es fehlten sogar schon Arbeitskräfte. Begünstigt wird die Entwicklung durch die Euro-Schwäche, die einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Dollar-Raum bringe. Einen zusätzlichen Schub hätten die moderaten Lohnabschlüsse geliefert, sagte Busch. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres hätten die Arbeitskosten je Stunde um 1,5 Prozent höher als im Vorjahr gelegen. Bei einem Produktivitätszuwachs von 6,8 Prozent bedeute dies einen Rückgang der Lohnstückkosten um 4,9 Prozent. Am Ende dieses Jahres dürften die Gewinne um drei Prozent gestiegen sein.

Der Aufschwung habe die Beschäftigung mit nach oben gezogen, erklärte Busch. Zwischen Juli 1999 und Juli 2000 sei die Beschäftigtenzahl bei Metall und Elektro um rund 40 000 gestiegen. Hätten alle neuen Stellenangebote besetzt werden können, wäre diese Zahl noch höher ausgefallen.

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