Wirtschaft : Auftakt vor dem Landgericht Bremen zum Vorwurf der Untreue - Die Angeklagten streiten die Vorwürfe ab

sgt

Vor dem Landgericht Bremen hat am Mittwoch der Untreueprozess gegen vier ehemalige Vorstandsmitglieder des Werftkonzerns Vulkan Verbund AG begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft den Managern, darunter Ex-Vorstandschef Friedrich Hennemann, vor, 854 Millionen Mark an Steuergeldern zweckentfremdet zu haben, die von der Treuhand für die Sanierung der ostdeutschen Konzerntöchter MTW Schiffswerft Wismar und Volkswerft Stralsund bereit gestellt worden waren. Zum Auftakt des Verfahrens kündigten die Angeklagten an, sie wollten sich zunächst nicht zur Sache äußern. Nach der zu Prozessbeginn verlesenen Anklage war das für die Sanierung der ostdeutschen Vulkan-Töchter bestimmte Geld der Treuhandanstalt zwischen Juli 1994 und Ende 1995 zum Verlustausgleich anderer Konzerntöchter des Vulkan-Konzerns im Westen Deutschlands verwendet worden.

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