Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Ärger für VW und weitere Meldungen

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VW droht neuer Ärger mit der EU-Kommission - diesmal wegen der VW-Verträge zum Vertrieb von Schmieröl. Dem Autohersteller wird vorgeworfen, er habe bestimmte Öl-Anbieter von seinem Händlernetz ausgeschlossen. Sollte sich der Verdacht erhärten, will die Kommission ein Kartellverfahren einleiten. VW soll mit der BP-Tochter Castrol und einer zweiten Firma Exklusivverträge abgeschlossen haben. Nur diese Firmen hätten Öl für alle VW- und Audi-Modelle eines Jahrgangs liefern dürfen.

Höherer Metabox-Verlust

Das von Skandalen erschütterte Multimedia-Unternehmen Metabox AG, Hildesheim, hat im Jahr 2000 einen weit größeren Verlust gemacht als zuvor angegeben. Statt der bisher genannten 26,8 Millionen Mark werden in der Einladung zur Hauptversammlung 39,7 Millionen Mark (20,3 Millionen Euro) als Fehlbetrag ausgewiesen. Bei dem Hersteller so genannter Settop-Boxen zur Internetnutzung per Fernseher läuft ein Insolvenzverfahren. Metabox will zur Sanierung das Grundkapital erhöhen.

Netzwerker ADVA skeptisch

Der Netzwerkspezialist ADVA hat seine Umsatzprognose korrigiert. Im laufenden Quartal würden nur noch Erlöse in Höhe von 21 Millionen Euro erwartet. Bisher sei man von 27 Millionen Euro ausgegangen. Auch das Jahresziel eines Umsatzanstiegs von 60,7 auf 120 Millionen Euro sei unrealistisch. Das Unternehmen kündigte die Streichung jedes zehnten der 440 Arbeitsplätze an. ADVA begründete die Korrektur vor allem mit der Flaute in der Telekommunikationsbranche. Seit den Terroranschlägen habe sich die noch verstärkt.

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