Wirtschaft : Aus den Unternehmen: AOL Time Warner legt zu und weitere Meldungen

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Der weltgrößte Online- und Medienkonzern AOL Time Warner Inc. hat im ersten Quartal 2001 seinen Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um neun Prozent auf 9,1 Milliarden Dollar (20,1 Milliarden Mark) gesteigert. Wegen fusionsbezogener Kosten und anderer Sonderfaktoren fiel ein Verlust von 1,4 (Vorjahr: 1,5) Milliarden Dollar an. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderfaktoren stieg um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. dpa

Software AG steigert Umsatz

Die Software AG hat im ersten Quartal 2001 trotz der schwächeren Konjunktur auf ihrem Hauptabsatzmarkt USA Umsatz und operatives Ergebnis deutlich gesteigert. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahreswert von 94,5 Millionen Euro um mehr als 35 Prozent zu. Das operative Ergebnis sei dabei noch stärker gestiegen und habe die Erwartungen übertroffen. Im ersten Quartal 2000 hatte Software einen Betriebsgewinn von 14 Millionen Euro erwirtschaftet. dpa

Ericsson dementiert Jobabbau

Der schwedische Mobilfunkkonzern Ericsson plant keine Stellenstreichungen in Deutschland. Das sagte die Sprecherin der Ericsson Deutschland GmbH angesichts der Spekulationen um einen weltweiten Stellenabbau. Die Auftragslage in Deutschland sei "hervorragend", es seien große UMTS-Aufträge abzuwickeln. "Es ist davon auszugehen, dass wir in Deutschland noch aufstocken müssen." dpa

Nintendo profitiert vom Yen

Der japanische Hersteller von Spielekonsolen, Nintendo, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr dank des schwachen Yen deutlich mehr verdient. Der Konzern teilte mit, der Gruppenertrag zum Bilanzstichtag 31. März dürfte sich auf netto 95 Milliarden Yen (1,6 Milliarden Mark) belaufen und nicht auf 78 Milliarden Yen, wie zuvor geschätzt. Die Umsatzerwartung wurde von 500 auf 462,5 Milliarden Yen zurückgenommen. dpa

KPN als Übernahmekandidat

Die niederländische Telefongesellschaft KPN hält eine Übernahme durch ein anderes Unternehmen für denkbar. "Wir sind offen für neue Kombinationen, selbst wenn sie das Ende der Unabhängigkeit von KPN bedeuten", sagte KPN-Chef Paul Smits "Focus Money". Bei KPN werde über eine Kapitalbeteiligung durch den italienischen Marktführer Telecom Italia Mobile (TIM) nachgedacht. TIM schloss hingegen die Möglichkeit einer Beteiligung an KPN aus. rtr

Bien-Haus setzt weniger um

Die schwache Baukonjunktur zeigt Wirkung auch bei den Herstellern von Fertigteilhäusern. Die Bien-Haus AG rechnet 2001 mit einem weiteren Rückgang des Konzernumsatzes auf rund 300 Millionen Mark. Im vergangenen Geschäftsjahr waren die Erlöse des börsennotierten Unternehmens um 9,4 Prozent auf 310,5 Millionen Mark gesunken. Der Überschuss des nach eigenen Angaben drittgrößten deutschen Fertighaus-Herstellers stieg leicht auf acht Millionen Mark. dpa

Neues Marketing für Premiere

In der deutschen Fernsehlandschaft zeichnet sich nach Informationen des "Stern" eine neue Allianz ab. Die Münchner Kirch-Gruppe plane, ihren kränkelnden Pay-TV-Sender Premiere über die US-Gruppe Liberty Media vermarkten zu lassen. Liberty Media will zusammen mit dem in Großbritannien ansässigen Finanzinvestor Gary Klesch rund 60 Prozent des Telekom-Fernsehkabelnetzes kaufen. AFP

Coca-Cola erfüllt Erwartungen

Die Coca-Cola Company hat im ersten Quartal 2001 den Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um fünf Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar erhöht. Der Getränkeanbieter verdiente 663 Millionen Dollar (1,46 Milliarden Mark) gegenüber einem Verlust von 58 Millionen Dollar im ersten Quartal 2000. Damit hat Coca-Cola die Gewinnerwartungen der Wall Street erfüllt. dpa

Balda bestätigt Prognose

Der Handy-Ausrüster Balda AG hält an seiner Umsatzprognose von 236 Millionen Euro für das Jahr 2001 fest. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg in den ersten drei Monaten 2001 um 46,9 Prozent auf 3,9 Millionen Euro nach 2,6 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Die Betriebsleistung habe sich auf 34,9 Millionen von 21,7 Millionen Euro im Vorjahr verbessert. rtr

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