Wirtschaft : Aus den Unternehmen: BASF investiert in Asien und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der Chemiekonzern BASF will in den kommenden fünf Jahren fünf bis sechs Milliarden Euro (elf Milliarden Mark) in Asien investieren. Eine Schlüsselrolle komme China zu. Ein zweiter Schwerpunkt werde Südkorea sein. "Asien wird bis zum Jahr 2010 der größte Markt für chemische Produkte sein", sagte Erich Binckli, Präsident der BASF-Hauptverwaltung für Ostasien. dpa

Swisscom legte 2000 kräftig zu

Der Reingewinn des Schweizer Telekommunikationskonzerns Swisscom ist im vergangenen Jahr um 32,2 Prozent auf 3,161 Milliarden Franken (4,04 Milliarden Mark) gewachsen. Die Aktionäre dürfen mit einer höheren Ausschüttung rechnen. Für 2001 werde erneut mehr Gewinn erwartet. AP

Oetker verkauft mehr Pizzen

Die Bielefelder Oetker International GmbH hat im Jahr 2000 dank des Appetits der Europäer auf Pizza, Müsli, Kuchen und Desserts ein Umsatzplus von 8,6 Prozent erreicht. "Dank eines aufgehellten Konjunkturhimmels konnten wir den Umsatz auf 1,846 Milliarden Mark (940 Millionen Euro) steigern", sagte August Oetker, Vorsitzender der Geschäftsführung. dpa

Comdirect erwartet Verlust

Im ersten Quartal hat sich die Zahl der Kunden der Comdirect Bank AG um 40 624 auf insgesamt 618 089 europaweit erhöht. Das verwaltete Vermögen schrumpfte allerdings auf 8,89 Milliarden Euro von 10,2 Milliarden Euro zum Jahresende 2000. Zugleich sank die Zahl der ausgeführten Orders. Für das Gesamtjahr 2001 erwartet der Onlinebroker früheren Angaben zufolge konzernweit rote Zahlen. rtr

Advanced Medien in Nöten

Der angeschlagene Filmlizenzhändler Advanced Medien ist tief in die Verlustzone gerutscht. Durch Wertberichtigungen und operative Verluste sei 2000 ein Konzernfehlbetrag von 36,7 Millionen Euro (71,8 Millionen Mark) entstanden. Der Umsatz betrage nur noch 27,9 Millionen Mark, statt der ursprünglich angepeilten 129 Millionen Mark. dpa

Ericsson zieht Handy zurück

Der schwedische Telefonanbieter Ericsson muss wegen eines technischen Fehlers sein erstes und bisher einziges GPRS-Handy vom Markt nehmen. Grund sei ein Fehler in der internen Abstimmung des Mobiltelefons, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Das neue Handy ist schneller als die herkömmlichen Geräte, aber noch deutlich langsamer als die geplanten UMTS-Netze. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben