Wirtschaft : Aus den Unternehmen: BMW verteidigt Mini und weitere Meldungen

weitere Meldungen

BMW-Chef Joachim Milberg hat zum Marktstart des neuen Mini in Deutschland den Einstieg des Münchener Autokonzerns ins Kleinwagensegment verteidigt. Es gebe eine zunehmende Nachfrage nach Premium-Angeboten auch bei kleineren Automobilen, sagte Milberg der "Welt am Sonntag". BMW warb mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen für das neue Auto, das es seit Samstag auch in Deutschland zu kaufen gibt. dpa

Hapag-Lloyd verzichtet

Die Ferienfluggesellschaft Hapag-Lloyd Flug will vorerst nicht wieder in das Fernstreckengeschäft einsteigen. "Das ist für uns zurzeit kein Thema", sagte der Geschäftsführer der zum Preussag-Konzern gehörenden Hapag-Lloyd Flug GmbH, Wolfgang Kurth. Bislang bringe der ebenfalls zur Preussag gehörende Reiseveranstalter TUI den Großteil der Urlauber mit der LTU an die Fernziele. Kurth betonte vor dem Hintergrund der finanziellen Schwierigkeiten der LTU: "Wir sind jederzeit in der Lage, innerhalb kurzer Zeit wieder ein Langstreckennetz aufzubauen, wenn es nötig wäre." dpa

Texaco-Kauf genehmigt

Die US-Kartellwächter haben grünes Licht für den Kauf des amerikanischen Ölkonzerns Texaco durch Chevron für 45,8 Milliarden Dollar gegeben. Die Wettbewerbsbehörde FTC (Federal Trade Commission) sprach sich einstimmig für die Genehmigung aus, teilte die Kommission mit. Die Unternehmen hätten sich zum Abstoß bedeutenden Geschäftsteile bereit erklärt, um Kartellbedenken auszuräumen. dpa

Schlecker verlässt DSD

Dem Grünen Punkt laufen die Drogeriemärkte davon. Auch die Drogeriekette Schlecker verlässt das Duale System Deutschland (DSD). Künftig werde der Verpackungsmüll bei der Belland-Vision GmbH entsorgt. "Schlecker hat bei uns unterschrieben", sagte der Geschäftsführer von Belland-Vision, Klaus Kaindl, der "Märkischen Allgemeinen Zeitung". dpa

Liberty startet 2002

Nach dem Kauf der Kabelnetze der Deutschen Telekom will das US-Unternehmen Liberty Media in rund einem Jahr in Deutschland auf Sendung gehen. Der Einstiegspreis werde für Kabelkunden "zwischen 20 und 30 Mark liegen, inklusive des Decoders", sagte Liberty-Chef John Malone dem "Spiegel". Zusammen mit seinen Partnern wolle Malone in Deutschland insgesamt zehn bis zwölf Milliarden Dollar investieren. Liberty Media hatte für die sechs der insgesamt neun Kabelnetze der Telekom bereits 5,5 Milliarden Euro bezahlt. dpa

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