Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Commerzbank macht Angebot und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Commerzbank will ihre Beteiligung an der Banca Intesa aufstocken. Gleichzeitig sei Intesa dazu eingeladen, ihren Anteil an der Frankfurter Bank zu erhöhen, sagte Axel von Ruedorsser, Leiter des Italien-Geschäfts der Commerzbank am Donnerstag in Rom. Ein Intesa-Sprecher erklärte dagegen, die Bank erwäge derzeit keinen weiteren Anteilstausch mit dem deutschen Partner. Die Spekulationen über neue Partner haben sich verstärkt, nachdem der Commerzbank-Großaktionär Cobra den Verkauf seiner Anteile angekündigt hatte. rtr

Zwei Chefs für Deutsche Bank

Die Deutsche Bank soll in zwei weitgehend unabhängige Teilinstitute mit jeweils einem Vorstandsvorsitzenden aufgeteilt werden, meldet das "Manager Magazin". Die Bank wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Am 1. Februar werde der Vorstand die Geschäftsergebnisse für 2000 vorlegen und auch über die Neuordnung des Konzerns berichten, hieß es. dpa

Eon macht Übernahmeangebot

Die Eon Energie AG wird ein Übernahmeangebot für Schwedens größtes privates Energieversorgungsunternehmen Sydkraft machen. Am 1. Februar wird das Unternehmen zunächst von vier schwedischen Gemeinden weitere 8,5 Prozent der Stimmrechte an der Sydkraft erwerben. Damit erhöht sich der Anteil der Eon Energie an Sydkraft auf 42,8 Prozent der Stimmrechte. AP

Telekom plant Yen-Anleihe

Die Deutsche Telekom hat die Voraussetzung geschaffen, um Yen-Anleihen im Volumen von 500 Milliarden Yen (rund 8,85 Milliarden Mark) zu begeben, berichtet die "FAZ". Ein Telekom-Sprecher bestätigte, dass ein Antrag in Tokio eingereicht worden sei. dpa

Adidas geht offline

Adidas steigt wieder aus dem Online-Geschäft aus. Der Sportartikel-Hersteller hat seinen europäischen "Internet-Store" zum Jahreswechsel geschlossen. Eine Neuauflage des erst im Frühjahr gestarteten Projekts zu einem späteren Zeitpunkt sei möglich, hieß es. Adidas brauche Zeit, um die Erfahrungen auszuwerten. Der Online-Verkauf in den USA bleibe davon unberührt. dpa

Nissan baut in England

Der japanische Autohersteller Nissan wird das neue Micra-Modell im nordenglischen Sunderland bauen. Zuvor hatte die britische Regierung zugesagt, die geplanten Investitionen von 235 Millionen Pfund (rund 728 Millionen Mark), mit 40 Millionen Pfund zu unterstützen. Nissan hatte erwogen, die Produktion wegen des hohen Pfund-Kurses nach Frankreich zu verlegen. dpa

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