Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Cosmed setzt mehr um und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Beiersdorfs Körperpflege-Sparte Cosmed rechnet für 2001 mit zehn Prozent Wachstum. "Von 1999 auf 2000 stieg der Umsatz um 15,5 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro", sagte Uwe Wölfer, im Vorstand zuständig für Cosmed. Der Ertrag sei um 20,3 Prozent gewachsen. Die Marge bezogen auf den Gewinn vor Steuern und Zinsen betrage 12,6 Prozent. "Damit wurde das beste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielt", sagte Wölfer. Die Marke Nivea allein habe einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro erbracht. fmk

Aufsichtsrat unter Druck

Dem Thyssen-Krupp-Konzern droht am kommenden Freitag eine turbulente Hauptversammlung. Die Großaktionäre des Unternehmens hätten gedroht, Aufsichtsratschef Heinz Kriwet die Entlastung zu verweigern, wenn dieser bis dahin keine personellen Entscheidungen getroffen habe, berichtet das Magazin "stern". Kriwet werde dafür verantwortlich gemacht, dass das Management auch zwei Jahre nach der Fusion noch immer in zwei Lager gespalten sei. AFP

Rewe will im Ausland wachsen

Die Handelsgruppe Rewe hat im Geschäftsjahr 2000 das stärkste Umsatzplus seit fünf Jahren verbucht und will weiter im Ausland und mit der Sparte Touristik wachsen. Nach dem Rekordumsatz von 73,7 Milliarden Mark im Jahr 2000, plane der Konzern für 2001 einen Umsatz von 77 Milliarden Mark, sagte Rewe-Chef Hans Reischl. Angaben zum erwarteten Betriebsergebnis machte er nicht, deutete aber Einbußen an. 2001 werde Rewe ein Ergebnis von mehr als 500 Millionen Mark einfahren. Der Reiseumsatz soll von 4,5 Milliarden auf über sechs Milliarden Mark steigen. rtr

Linde legt zu

Der Industriegase- und Gabelstaplerkonzern Linde hat im vergangenen Jahr sein Ergebnis vor Steuern um 15 Prozent auf 481 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 36,4 Prozent auf rund 8,5 Milliarden Euro. Die Dividende soll von 1,13 Euro je Stückaktie auf 1,35 Euro steigen. dpa

Fiat verdoppelt Gewinn

Fiat hat im vergangenen Jahr seinen Nettogewinn fast verdoppelt. Der Gewinn stieg von 353 Millionen auf 664 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis verringerte sich im vierten Quartal 2000 jedoch auf 355 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es 593 Millionen Euro gewesen. AP

Roche steigert Gewinn

Der Pharma- und Kosmetikkonzern Roche hat im Jahr 2000 den Konzerngewinn um 50 Prozent auf 8,65 Milliarden Schweizer Franken (11,1 Milliarden Mark) gesteigert. Der Betriebsgewinn wuchs um elf Prozent auf 7,13 Milliarden Franken. Der Verkauf der Genentech-Anteilsscheine habe 3,95 Milliarden Franken zum Betriebsgewinn beigetragen. Der Umsatz sei im gleichen Zeitraum auf bereinigter Basis um acht Prozent auf 27,54 Milliarden Franken gestiegen. dpa

Ergo profitiert

Die Steuerreform hat der der Ergo-Versicherungsgruppe im Jahr 2000 einen Gewinnsprung um über 70 Prozent auf 804 Millionen Euro beschert. Die Beitragseinnahmen stiegen im gleichen Zeitraum um 6,2 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Ein Teil des Gewinnsprungs ergab sich aus der Senkung der Körperschaftsteuer von 40 auf 25 Prozent. Ohne diesen Sondereinfluss von 246 Millionen Euro wäre der Gewinn der Ergo-Gruppe um 48 Prozent gestiegen. AP

Chrysler spart stärker

Die US-Sparte von Daimler-Chrysler könnte nach Angaben des Unternehmens ihre bislang genannten Einsparziele übertreffen. Dies sagte der für das operative Geschäft bei Chrysler zuständige Wolfgang Bernhard. Chrysler hatte bislang angekündigt, bis zum Jahr 2003 seine Materialkosten um 15 Prozent zu senken. Bernhard sagte, bislang hätten bereits mehr als die Hälfte der Zulieferer der für dieses Jahr geplanten Senkung von fünf Prozent zugestimmt. rtr

Vivendi will nicht kooperieren

Die Plattenfirma Vivendi Universal will der von Bertelsmann vorschlagenen Allianz mit der Internet-Tauschbörse Napster nicht beitreten. Der Anteil Napsters an den Einkünften des Musikdienstes sei mit 40 Prozent zu hoch veranschlagt. Grundsätzlich hält Vivendi eine Zusammenarbeit mit Musikdiensten nicht für ausgeschlossen. rtr

Lobster verringert Verlust

Die Lobster Network Storage AG hat hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2000/01 11,5 Millionen Mark umgesetzt, ein Rückgang um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen habe mit einem Verlust von zwei Millionen Mark im Plan gelegen und sich um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von minus 3,5 Millionen Mark verbessert. dpa

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