Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Daewoo streicht 6500 Stellen und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der in finanziellen Schwierigkeiten steckende südkoreanische Autokonzern Daewoo Motor streicht jeden siebten Arbeitsplatz im Ausland. Die Zahl der 46 000 ausländischen Beschäftigten soll noch im Lauf des Jahres um 6500 Stellen sinken. Damit fallen 14 Prozent der Jobs in den Produktions- und Verkaufsstätten außerhalb Koreas weg. Daewoo betreibt bislang 43 Werke und Vertriebszentren im Ausland. AP

Markt belastet Syngenta

Der weltgrößte Agrochemie-Konzern Syngenta AG, Basel, hat seinen Gewinn im ersten vollen Geschäftsjahr trotz schwierigen Marktumfeldes gesteigert. Der Umsatz ging um zwei Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zurück, der Gewinn vor Steuern stieg um 19 Prozent auf 450 Millionen Dollar. Beim operativen Ergebnis legte Syngenta 13 Prozent auf 693 Millionen Dollar zu. dpa

Sinn-Leffers will wachsen

Der Textilfilialist Sinn-Leffers will durch gezielte Expansion und einer verstärkten Kooperation mit dem Mehrheitsaktionär Karstadt-Quelle den Ertrag steigern und die Kosten senken. Im vergangenen Geschäftsjahr verzeichnete das Unternehmen ein Minus beim Gruppen-Bruttoumsatz (einschließlich Mehrwertsteuer) von 3,6 Prozent auf 1,4 Milliarden Mark. Das Ergebnis war ausgeglichen. dpa

Größte Werbeagentur in USA

Die amerikanische Werbeagentur-Gruppe Interpublic Group will laut "Wall Street Journal" die US-Werbeagentur True North Communications für 2,1 Milliarden US-Dollar übernehmen. Damit würde der weltgrößte Werbeagentur-Konzern entstehen. Die beiden Firmen machen einen Gesamtumsatz von 7,2 Milliarden Dollar. dpa

Siemens baut UMTS-Netz

Der Elekronikkonzern Siemens baut ein UMTS-Netz für den spanischen Mobilfunkanbieter Amena. Der Vertrag mit einem Volumen von 460 Millionen Euro wurde für einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschlossen und sieht die Installation von mehr als 3000 Basisstationen und des zugehörigen Kern-Netzwerkes vor. dpa

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