Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Daimler-Chrysler strafft und mehr

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Daimler-Chrysler streicht im Zuge einer Umstrukturierung seiner US-Verkaufsorganisation 200 Stellen, das ist ein Fünftel des Bestands. Das teilte das Unternehmen am Montag in Detroit mit. Zugleich soll das Vertriebssystem dezentralisiert und fünf unabhängige Regionalzentren in Detroit, Dallas, Los Angeles, New York und Orlando geschaffen werden. AP

Altana mit ehrgeizigen Zielen

Der Pharma- und Chemiekonzern Altana, Altana, peilt im laufenden Jahr einen Umsatzzuwachs von 15 Prozent an. Noch stärker soll der Gewinn steigen, kündigte der Vorstandsvorsitzende der Altana AG, Nikolaus Schweickhart, an. Im ersten Quartal verbesserte sich der Umsatz um rund 20 Prozent. "Der Ergebnisanstieg wird - soweit heute absehbar - deutlich über dieser Zuwachsrate liegen", berichtete Schweickhart. Im Geschäftsjahr 2000 verbesserte sich der Konzernumsatz um 22 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern konnte um 38 Prozent auf 322 Millionen Euro gesteigert werden. Damit erreichte die Umsatzrendite des Konzerns vor Steuern 16,7 (Vorjahr: 16,8) Prozent. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 1,60 (1,25) Euro je Aktie und einen Sonderbonus von 0,60 Euro erhalten. Darüber hinaus sollen Gratisaktien im Verhältnis 5 zu 1 ausgegeben werden. dpa

Lufhansa zögert mit A380-Kauf

Lufthansa-Vorstandschef Jürgen Weber hat eine Entscheidung über den Kauf des Großraumflugzeugs A380 von einer Lösung des Tarifkonflikts mit den Lufthansa-Piloten abhängig gemacht. Generell wolle die Lufthansa die Entscheidung über den Kauf des neuen Flugzeugs, das 555 Passagiere befördern kann, möglichst im ersten Halbjahr 2001 fällen, sagte Weber in Washington. Bisher habe er dem Aufsichtsrat der Gesellschaft noch keine Empfehlung zum Kauf des je Exemplar 500 Millionen Mark teuren Großraumflugzeugs vorgelegt. rtr

Hamburg-Mannheimer legt zu

Die Hamburg-Mannheimer Versicherungen haben ungeachtet des branchenweiten Rückgangs im Neugeschäft mit Lebensversicherungen 2000 deutlich zugelegt. Der Jahresüberschuss verbesserte sich um 23 Prozent auf 129,6 Millionen Euro, wie der Vorstandsvorsitzende Götz Wricke mitteilte. Damit habe das Unternehmen seine Position als größter Eigenproduzent und einer der starken Ertragsbringer innerhalb der ERGO Versicherungsgruppe bestätigt. Den größten Teil des Jahresüberschusses erwirtschaftete die Hamburg-Mannheimer Leben mit 73,1 Millionen Euro, 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Beitragseinnahmen wurde mit 3,3 Milliarden Euro ein Plus von 1,2 Prozent erzielt. AP

Sabena mit hohem Verlust

Die belgische Fluggesellschaft Sabena hat nach einen Zeitungsbericht im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von rund 13 Milliarden belgischen Francs (332 Millionen Euro) eingeflogen. Darin seien hohe Kosten zum Unternehmensumbau inbegriffen, berichtete "Le Soir". Das Unternehmen äußerte nicht zu diesen Angaben. Der Schweizer Flugkonzern Sair-Group hält 49,5 Prozent der Anteile an Sabena und der belgische Staat den Rest. dpa

Arbed erzielt Rekordgewinn

Europas zweitgrößter Stahlkonzern, die Luxemburger Arbed, hat 2000 einen Rekordgewinn erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Gewinn nach Steuern um fast 250 Prozent auf 938,2 Millionen Euro. Der Umsatz sei im Vergleich zu 1999 um 24 Prozent auf 13 Milliarden Euro gestiegen. Das Unternehmen habe von einem kräftigen Anstieg des Stahlverbrauchs in den ersten neun Monaten 2000 profitiert. Im letzten Quartal 2000 hätten hohe Lagerbestände und steigende Importe auf die Preise gedrückt. Die Gruppe rechnet vom zweiten Halbjahr 2001 mit einem Anstieg der Produktion. Arbed will eine Dividende von drei (1999: 2,20) Euro zahlen. dpa

GZ-Aufsichtsrat stimmt zu

Der Aufsichtsrat der GZ-Bank hat am Dienstag der geplanten Fusion mit der DG Bank zugestimmt. Das Aufsichtsgremium habe der von beiden Banken gemeinsam erarbeiteten Grundsatzvereinbarung einstimmig zugestimmt, teilte das Institut mit. Der Aufsichtsrat der DG Bank hatte bereits vor einer Woche grünes Licht gegeben. dpa

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