Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Daimler spricht mit Volvo und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Daimler-Chrysler AG spricht nach Angaben ihres japanischen Partners Mitsubishi mit dem schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo über den Kauf der von Volvo gehaltenen Mitsubishi-Anteile. "Daimler-Chrysler hat uns darüber informiert, dass Gespräche mit Volvo über den Kauf unserer Anteile aufgenommen würden", teilte Mitsubishi am Dienstag in Tokio mit. Daimler-Chrysler und Volvo lehnten eine Stellungnahme dazu ab. Mit der Übernahme der 3,3-prozentigen Beteiligung von Volvo bekäme Daimler-Chrysler Zugriff auf die Mitsubishi-Lkw-Sparte, die als der beste Teil des japanischen Konzerns gilt. rtr

VW mit Absatzknick in USA

Der VW-Absatz in den USA ist im ersten Quartal 2001 deutlich zurückgegangen. Im Zeitraum Januar bis März wurden dort 75 027 Autos verkauft, 9,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im gesamten Jahr 2000 hatte Volkswagen of America 355 500 Autos verkauft. Nach VW-Angaben hat sich die Entwicklung im Laufe des ersten Quartals allerdings gebessert. Der Absatz im März habe mit 30 618 Fahrzeugen lediglich um 3,3 Prozent unter Vorjahr gelegen. dpa

Wella will stark wachsen

Der Kosmetikkonzern rechnet für 2001 mit einem zweistelligen Umsatzplus. Die Nettoumsatzrendite soll auf vier Prozent klettern. Im vergangenen Jahr steigerte Wella seinen Umsatz um 19,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro bereits. Das operative Ergebnis legte um 27,6 Prozent auf 228,4 Millionen Euro zu. hz/HB

Knorr dämpft Erwartungen

Der Knorr-Bremse-Konzern stellt sich auf moderateres Wachstum ein. Die weltweite Auftragsentwicklung signalisiere im laufenden Jahr einen deutlichen Rückgang, sagte der Vorstandschef der Knorr-Bremse AG, Heinz Hermann Thiele, am Dienstag. Für 2001 geht der Konzern insgesamt von rund 3,3 Milliarden Mark Umsatz aus. Das Ergebnis vor Steuern soll auf 173 Millionen Mark steigen. 2000 wuchs der Gewinn vor Steuern von 161 auf 169 Millionen Mark und der Jahresüberschuss von 100 auf 116 Millionen Mark. dpa

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