Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Danone kürzt 3000 Jobs und weitere Meldungen

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Der französische Nahrungsmittelkonzern Danone S.A. plant, im Zuge der Straffung seines Keksgeschäfts in einem Zeitraum von drei bis vier Jahren 3000 Stellen zu streichen - ein Fünftel der Danone-Belegschaft in Europa. "Wir arbeiten an einem Plan zur Rationalisierung der Produktionslinien bei Gebäck in ganz Europa", bestätigte Arbeitsdirektor Jean-René Buisson. Werksschließungen auch in strukturschwachen Gegenden sind nicht tabu. HB

Metro neu geordnet

Der Einzelhandelskonzern Metro hat seine verschachtelten Beteiligungsverhältnisse neu geordnet. Der bisher von der Metro Holding AG im schweizerischen Baar gehaltene Stimmrechtsanteil von 16,17 Prozent sei nunmehr zu gleichen Teilen dem Unternehmensgründer Otto Beisheim sowie den Familien Haniel und Schmidt-Ruthenbeck zugeordnet worden, teilte die Metro mit. Die Metro Holding AG halte in Zukunft weder direkt noch indirekt Anteile an der Metro AG. Die drei Mehrheitsgesellschafter hielten weiterhin direkt oder indirekt insgesamt 56,51 Prozent des stimmberechtigten Kapitals der Metro AG. dpa

Douglas steigert Umsatz

Die Douglas-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz auf 4,95 Milliarden Mark gesteigert. Das sei ein Anstieg von knapp 13 Prozent, teilte die Douglas Holding AG mit. Nach Abzug von außerordentlichen Erträgen durch Verkäufe ergebe sich eine flächenbereinigte Steigerung von knapp vier Prozent. Zum Jahresüberschuss konnte das Unternehmen mit 17 500 Mitarbeitern noch keine Angaben machen. dpa

Klöckner verkauft Steel Trade

Die Duisburger Klöckner & Co AG hat ihre Tochtergesellschaft Klöckner Steel Trade GmbH an ein britisches Unternehmen verkauft. Die Londoner Balli Steel plc. habe die Handelsfirma für 750 Millionen Mark einschließlich Finanzverbindlichkeiten mit Wirkung vom 22. Dezember 2000 übernommen, teilte Klöckner mit. Das neue Unternehmen Balli Klöckner plc. gehöre mit einem Umsatz von vier Milliarden Mark zu den weltgrößten Tradinggesellschaften. dpa

ABB baut Konzern um

Der schwedisch-schweizerische Elektrotechnik- und Technologiekonzern ABB krempelt seine Konzernstruktur um. Damit solle ABB stärker wachsen können, teilte der neue ABB-Chef Jörgen Centerman mit. Die ABB gliedert sich neu in die vier Bereiche Versorgungsunternehmen, Prozessindustrien, Fertigungs- und Konsumgüterindustrien und Öl, Gas und Petrochemie. Die Reorganisation soll keine Kosten verursachen und Mitte 2001 abgeschlossen sein. ABB gab zudem die Gründung der Gesellschaft New Ventures bekannt, die die Entwicklung neuer Geschäfte beschleunigen soll. dpa

Lobster mit neuer Struktur

Das Technologie-Unternehmen Lobster gibt seine Holding-Struktur auf. Unter dem neuen Namen Lobster Network Storage entstehe eine direkt im Datenspeicher-Geschäft engagierte Firms, teilte Lobster mit. Dabei werde die Projekttochter Addit Datensysteme Vertriebs GmbH mit der börsennotierten AG verschmolzen. Das Unternehmen habe nicht zum Kerngeschäft gehörende Tochterunternehmen veräußert. dpa

Höherer Umsatz bei KPMG

Der Umsatz des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG stieg im vergangenen Jahr um 21 Prozent auf 2,3 Milliarden Mark. Das Ziel sei, dieses Wachstum durch Qualität nachhaltig zu machen, sagte Vorstandsstprecher Harald Wiedmann. Die Gesellschaft war in die Kritik geraten, da sie Risiken beim Baukonzern Holzmann und der alten Hypobank nicht richtig erkannt hatte. Zunächst habe KPMG das Prüfungs- und das Beratunsgeschäft getrennt. Deutschlandsitz ist Berlin. dpa

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