Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Deag erhöht Umsatzprognose

dpa

Die Deutsche Entertainment AG (Deag) hat wegen des positiven Musical- und Theatergeschäfts die Umsatzprognose für 2001 auf 680 Millionen Mark angehoben. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz 505 Millionen Mark. Im ersten Quartal seien die bereits abgewickelten Tourneen besser als geplant verlaufen. Auch der erfolgreiche Vorverkaufsstart der neugebuchten Tourneen zeige, die DEAG im Jahre 2001 ihre Geschäfte erfolgreich ausweiten werde. dpa

Schindler unter Erwartung

Der Schweizer Rolltreppen- und Aufzugbauer Schindler ist trotz gestiegenen Konzerngewinns mit dem operativen Geschäft des vergangenen Jahres nicht zufrieden. Die Verbesserung des konsolidierten Betriebsergebnisses um 10 Prozent auf 422 Millionen Franken (536,2 Millionen Mark) sei unter den Erwartungen geblieben. Der Konzerngewinn kletterte um 26 Prozent auf 299 Millionen Franken. dpa

Mövenpick steigert Gewinn

Der Gastronomiekonzern Mövenpick steigerte 2000 seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um fast zwölf Prozent auf 16,1 Millionen Franken (20,46 Millionen Mark). Allein der Hotelbereich verdoppelte mit drei neuen Hotels sowie 13 weiteren abgeschlossenen Verträgen sein Ergebnis auf 14,7 Millionen Franken. Im Zuge der weiteren Expansion will Mövenpick bald weltweit 80 bis 100 Hotels führen. AP

Eurowings für längere Frist

Die Regionalfluglinie Eurowings will sich um eine Fristverlängerung für eine Stellungnahme zur geplanten weiteren Fusion mit Lufthansa bemühen. Die Wettbewerbshüter hatten vor rund einer Woche festgestellt, der geplante Zusammenschluss führe zu einer unerlaubten marktbeherrschenden Stellung bei innerdeutschen Flugreisen. Das Kartellamt hatte vor einer endgültigen Entscheidung eine Frist bis zum 19. März für eine Stellungnahme eingeräumt. dpa

Motorola streicht 7000 Jobs

Der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller Motorola will wegen schwächerer Geschäfte im Bereich Mobilfunk mehr als ein Drittel seiner Arbeitsplätze in dieser Sparte abbauen. Durch die Streichung von 7000 Stellen werde die Belegschaft in diesem Bereich auf 12 000 Mitarbeiter reduziert, teilte Motorola am Dienstag mit. Zugleich hieß es, Kostensenkungen angesichts eines schwächeren Absatzes würden die Ergebnisse im ersten und zweiten Quartal belasten. rtr

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