• Aus den Unternehmen: Dies und mehr: Unilever verdient weniger - Brau und Brunnen baut ab - Siemens spricht mit Toshiba

Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Dies und mehr: Unilever verdient weniger - Brau und Brunnen baut ab - Siemens spricht mit Toshiba

Unilever verdient weniger

Der niederländisch-britische Lebensmittel- und Waschmittelkonzern Unilever hat in den ersten neun Monaten 2000 einen Reingewinn von 2,09 Milliarden Euro erzielt. Dies waren zwei Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Freitag in Rotterdam mit. Der Betriebsgewinn stieg in dieser Zeit um elf Prozent auf 3,88 Milliarden Euro. Der Umsatz erhöhte sich um drei Prozent auf 31,58 Milliarden Euro. Es wurde eine Interimdividende von 0,48 Euro (plus 20 Prozent) für die Aktionäre des niederländischen Unternehmensteils (NV) und von 4,40 Pence für Aktionäre des britischen Teils (PLC) beschlossen. dpa

Brau und Brunnen baut ab

Der Vorstand des Dortmunder Getränke-Konzerns hat ein Programm vorgelegt, wonach in den kommenden drei Jahren bis zu 400 Stellen abgebaut werden. Die Kürzungen sollen hauptsächlich die Brauereien Schultheiss in Berlin und Schlösser in Düsseldorf betreffen. Zurzeit seien noch 2549 der rund 3500 Mitarbeiter im Geschäftsbereich Bier angestellt. dpa

Rheinmetall dementiert

Den Düsseldorfer Rüstungs- und Elektronikkonzern Rheinmetall plagen laut "Financial Times Deutschland" gravierende finanzielle Probleme. Der Konzern habe vor kurzem mit kreditgebenden Banken Gespräche über seine Finanzlage geführt. Herbert Müller, Finanzvorstand von Rheinmetall, bestätigte die Gespräche. Er bezeichnete die Situation als keineswegs dramatisch. Rheinmetall erhält laut der Zeitung seit drei Jahren von einem Bankensyndikat ein Kreditvolumen bis zu 358 Millionen Euro. Es sei ausgehandelt worden, dass die Verschuldung des Konzerns höchstens das 3,5fache des Cash-Flow betragen darf. Dieser Wert sei im Sommer überschritten worden. dpa

Siemens spricht mit Toshiba

Der Siemens-Konzern verhandelt mit Toshiba über die gemeinsame Entwicklung von UMTS-Handys. Ein Siemens-Sprecher bestätigte am Freitag in München Gespräche mit dem japanischen Konzern über eine Zusammenarbeit bei UMTS-fähigen Mobilfunkendgeräten. Laut Berichten japanischer und deutscher Zeitungen ist ein Vertragsabschluss bereits in der kommenden Woche möglich. dpa

Carlsberg schluckt Schweizer

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg kauft rückwirkend zum 1. Juli 2000 den Getränkebereich der Feldschlösschen-Hürlimann-Gruppe für 870 Millionen Franken (570 Millionen Euro). Für die 2600 Beschäftigten ändert sich vorerst nichts. Mit Feldschlösschen und Cardinal sollen die beiden führenden Marken im schweizerischen Biergeschäft bleiben und das Marketing verstärkt werden. Es werden keine kartellrechtlichen Einwände erwartet. AP

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