Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Eurotunnel verdient weniger und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Das Ende des zollfreien Handels innerhalb der EU im Juli 1999 hat im Tunnelverkehr unter dem Ärmelkanal im Jahr 2000 zu einem erheblichen Rückgang der Einzelhandelseinnahmen geführt. Wie die Betreibergesellschaft Eurotunnel mitteilte, fielen die Einnahmen in diesem Bereich um 59 Prozent auf 57 Millionen Pfund - umgerechnet rund 171 Millionen Mark. Das vorläufige Betriebsergebnis für 2000 wurde mit 580 Millionen Pfund angegeben - fünf Prozent weniger als 1999. Das endgültige Geschäftsergebnis werde am 19. Februar vorgelegt. dpa

Luxuskonzern LVMH legt zu

Der französische Luxuskonzern LVMH hat 2000 ein Rekordjahr hingelegt. Louis Vitton Moët Hennessy steigerte seinen Umsatz um 35 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro oder 22,7 Milliarden Mark. LVMH erwartet auch beim operativen Gewinn ein Plus von mehr als 25 Prozent. Den meisten Umsatz erzielte LVMH mit Leder- und Modeartikeln, die im abgelaufenen Jahr 3,2 Milliarden Euro oder 39 Prozent mehr als 1999 in die Kasse brachten. AP

Neue Stahlallianz ensteht

Die Stahl-Großkonzerne Usinor aus Frankreich und Nippon Steel aus Japan haben eine weltweite Allianz geschlossen. Mit der intensiven Zusammenarbeit solle den Herausforderungen der Globalisierung begegnet werden, hieß es. Als wesentliche Sparten der Kooperation nannten sie rostfreien Stahl, Verpackungen und den Automobilbau. Nippon Steel ist derzeit die Nummer zwei, Usinor die Nummer drei auf dem Weltmarkt. Im August hatte Nippon Steel bereits eine ähnliche Allianz mit dem Weltmarktführer Poschco aus Südkorea geschlossen. AFP

Mehr Nachfrage bei Eurocopter

Die anhaltend lebhafte Nachfrage hat dem deutsch-französischen Hubschrauberhersteller und Weltmarktführer Eurocopter 2000 einen Umsatzanstieg um 17 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro gebracht. Die 100-prozentige EADS-Tochter verbuchte 531 Neubestellungen im Wert von 4,9 Milliarden Euro oder 9,6 Milliarden Mark, sagte Eurocopter-Chef Jean-Francois Bigay. Zu den Erträgen sagte er nichts. Eurocopter habe aber die Ziele des Mutterhauses (European Aeronautic Defence and Space Company) erfüllt. Für die 9 500 Angestellten bedeuten die gut gefüllten Auftragsbücher Arbeit für die nächsten zehn Jahre. dpa

RWE an Spanier interessiert

Der Essener RWE-Konzern hat sein Interesse an einem Einstieg beim spanischen Stromerzeuger Hidrocantábrico bestätigt. Das Unternehmen teilte der Madrider Börse mit, dass es eine Kapitalbeteiligung am viertgrößten spanischen Stromerzeuger erwäge und entsprechende Untersuchungen vornehmen lasse. Die spanische Wirtschaftszeitung "Expansión" hatte berichtet, RWE wolle 100 Prozent des Kapitals von Hidrocantábrico übernehmen und habe bereits Kontakte mit den wichtigsten Aktionären aufgenommen. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben