Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Honeywell streicht Stellen und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der amerikanische Elektronik- und Rüstungskonzern Honeywell will 6500 Beschäftigte nach Hause schicken, fünf Prozent seiner Belegschaft. Dies gab das Unternehmen bekannt. Honeywell hat für sein Kostensenkungsprogramm im ersten Quartal 2001 Sonderbelastungen von 595 Millionen Dollar vor Steuern verbucht. Der Konzern verdiente deshalb nur noch 41 Millionen Dollar gegenüber 415 Millionen Dollar in der Vorjahresvergleichszeit. Der Umsatz fiel auf 5,9 Milliarden Dollar. dpa

Murdoch erneuert Angebot

Die News Corporation des australischen Medienunternehmers Rupert Murdoch wird möglicherweise am Montag einen erneuten Übernahmeversuch für die Hughes Electronics machen, die Muttergesellschaft der größten amerikanischen Satelliten-TV-Firma DirecTV. Dies hat die "New York Times" am Sonnabend berichtet. Hughes Electronics gehört mehrheitlich General Motors (GM). Der Autokonzern will nach Darstellung der Zeitung 9,5 Milliarden Dollar für seinen Anteil haben. dpa

Brau und Brunnen speckt ab

Der angeschlagene Dortmunder Getränkekonzern Brau und Brunnen will sich von 80 der mehr als 100 Marken trennen. Das kündigte der neue Vorstand Michael Hollmann im "Focus" an. "Ich werde Brau und Brunnen ausrichten auf die nationalen Marken wie Jever, Apollinaris und Schweppes sowie auf starke Regionalmarken." Der mehrheitlich zur Hypo-Vereinsbank gehörende Konzern war durch Verbindlichkeiten in Höhe von 380 Millionen Mark in Schwierigkeiten geraten. dpa

Streit bei Brinkmann

Interne Streitigkeiten scheinen die Rettung des angeschlagenen Handelskonzerns Brinkmann in Gefahr zu bringen: Dem Haupteigentümer des im Insolvenzverfahrens befindlichen Unternehmens, Robert Meyer, sei durch eine E-Mail Hausverbot erteilt worden, berichtet die "Die Welt" unter Verweis auf den ihr vorliegenden Text. Es sei zum offenen Bruch zwischen Meyer und Insolvenzverwalter Burkhard Reimer gekommen. Die Kaufhauskette Brinkmann KG, die bundesweit 40 technische Kaufhäuser und Fachmärkte mit rund 4000 Mitarbeitern betreibt, hatte im Februar Insolvenzantrag gestellt. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar