Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Kein Abbau bei Kugelfischer und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der Wälzlagerhersteller INA hat Befürchtungen über eine mögliche Zerschlagung der FAG Kugelfischer AG nach deren Übernahme zurückgewiesen. Es werde keine Standortschließungen geben, sagte der Chef der INA-Geschäftsleitung Jürgen M. Geißinger. INA erwarte, dass die FAG-Aktionäre ihr am Montag offiziell unterbreitetes Angebot von elf Euro je Aktie annehmen.

Heideldruck erfolgreich

Trotz der Terroranschläge in den USA hat Heidelberger Druckmaschinen auf der US-Fachmesse "Print 01" Neuaufträge im Wert von 345 Millionen Dollar (727 Millionen Mark) erzielt. Obwohl die Messe nach den Terroranschlägen nur unter starken Beeinträchtigungen fortgeführt wurde, seien die Ergebnisse sehr erfreulich und lägen im Bereich der Erwartungen.

Arbed erleidet Einbruch

Die schwache Konjunktur hat beim Luxemburger Stahlkonzern Arbed die Gewinne in 2001 einbrechen lassen. Auch für das zweite Halbjahr rechnet Arbed mit keiner wesentlichen Verbesserung. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen sank in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30,9 Prozent auf 609,9 Millionen Euro.

Daewoo Motor stoppt

Der zum Verkauf stehende bankrotte südkoreanische Autohersteller Daewoo Motor hat am Dienstag vorübergehend die Produktion in zwei seiner Werke einstellen müssen. Eine Gruppe von etwa 20 Zulieferern habe sich wegen unbeglichener Rechnungen geweigert, weiter an den zweitgrößten südkoreanischen Autobauer zu liefern. Die ausstehende Summe belaufe sich auf etwa 709,6 Millionen Euro, hieß es.

VW-Sachsen baut Bentley

Im VW-Werk in Zwickau-Mosel sollen ab 2003 auch Karosserien für Luxusautos der Konzernmarke Bentley gebaut werden. Das sagte Unternehmenssprecher Gunter Sandmann. Konkretere Angaben könnten noch nicht gemacht werden, sagte er. Mit den Planungen werde gerade erst begonnen. Das VW-Werk in Zwickau solle in seinen jetzigen Ausmaßen bestehen bleiben.

HP baut 300 Stellen ab

Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) will in Deutschland 300 Stellen abbauen. Über ein freiwilliges Programm für Altersteilzeit, Stellenwechsel und Abfindungen sollen Entlassungen verhindert werden, sagte der Chef von HP Deutschland, Heribert Schmitz. Deutschland sei damit von dem im Juli angekündigten konzernweiten Abbau von 6000 Jobs weniger stark betroffen als andere Töchter.

Refugium wird liquidiert

Die insolvente Refugium Holding AG wird ab sofort liquidiert, der bundesweite Betrieb von rund 50 Seniorenheimen soll aber vorerst weiter laufen. Die Gläubigerversammlung habe einem Vorschlag des Insolvenzverwalters, den Betrieb des Seniorendienstleisters stillzulegen, zugestimmt.

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