Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Kurzmeldungen

Adidas strukturiert um

Die Adidas-Salomon AG will ihre Kernmarke Adidas weltweit neu positionieren und in drei Produktgruppen aufteilen. Mit dieser Maßnahme solle ein größerer Kundenkreis erreicht und das Umsatzwachstum gesteigert werden. Die Konkurrenz wende meist eine Gliederung in die zwei Geschäftsfelder Schuhe und Textilien an. Adidas-Salomon habe in diesem Jahr durch die Beseitigung von Doppelfunktionen, die Integration der amerikanischen Unternehmensteile in das weltweite Marketing und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz deutliche Kosteneinsparungen erzielt. ddp

Obi vor Kooperation

Das US-Unternehmen Home Depot ist nach Informationen der "Wirtschaftswoche" "Wunschpartner" des Gründers und Aufsichtsratschefs der Baumarktkette Obi, Manfred Maus. Home-Depot-Auslandschef Anders Moberg habe sich bereits mehrmals zu Gesprächen mit Maus getroffen. Die Obi-Gesellschafter sind offenbar bereit, die Mehrheit an ihrem Unternehmen an einen Interessenten abzugeben. Home Depot ist mit einem Umsatz von 38,5 Milliarden Dollar der weltweit größte Do-it-yourself-Händler. dpa

Daimler-Chrysler legt zu

Der Vorstandschef des Daimler-Chrysler-Konzerns Jürgen E. Schrempp hat für sein Unternehmen in diesem Jahr einen höheren Gewinn angekündigt. Dem Magazin "Stern" sagte er, beim Gewinn nach Steuern und im Gewinn je Aktie werde das Unternehmen "ganz erheblich über dem sehr guten Vorjahr liegen". dpa

BMW steigert Absatz

Die BMW AG hat ihren weltweiten Absatz von Automobilen im September des laufenden Geschäftsjahres um 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesteigert. Im September seien rund 73 000 Automobile ausgeliefert worden, teilte der Automobilkonzern mit. Dabei handele es sich um einen neuen Rekord. Von Januar bis September seien insgesamt 616 000 Fahrzeuge weltweit ausgeliefert worden. dpa

BASF muss zahlen

Die Ludwigshafener BASF AG muss wegen verbotener Preisabsprachen bei Vitaminen noch einmal knapp 200 Millionen Mark zahlen. Der deutsche Konzern und fünf weitere Vitaminhersteller in den USA schlossen kartellrechtliche Vergleiche mit indirekten Käufern vitaminhaltiger Produkte. Die sechs Vitaminhersteller verpflichteten sich zur Zahlung von Schadenersatz von insgesamt rund 255 Millionen US-Dollar (572 Millionen Mark); darin seien die Anwaltskosten nicht enthalten, wie BASF mitteilte. AP

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