Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Mehr Passagiere bei Lufthansa und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Deutsche Lufthansa AG hat in den ersten drei Monaten 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr Passagiere geflogen, zugleich aber ein geringeres Frachtaufkommen verbucht. Nach Konzernangaben legte die Zahl der Fluggäste um 5,8 Prozent auf 10,9 Millionen zu. Der Auslastungsgrad der Passagiermaschinen stieg im ersten Quartal um knapp ein Prozent auf 70,3 Prozent. Fracht- und Posttransporte gingen leicht zurück. rtr

Exxon mit Rekordgewinn

Die weltgrößte Mineralölgesellschaft Exxon-Mobil Corporation hat im ersten Quartal 2001 dank scharf gestiegener Erdgaspreise und höherer Raffinieriemargen einen Rekordgewinn von fünf Milliarden Dollar (10,9 Milliarden Mark) verbucht. Das waren 44 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg nach Unternehmensangaben auf 57,3 Milliarden Dollar. dpa

Hilton will Scandic kaufen

Die britische Hilton-Gruppe will für knapp eine Milliarde Euro die schwedische Gruppe Scandic Hotels und damit den Marktführer in Skandinavien übernehmen. Auf dem Tisch liege ein Übernahmeangebot im Wert von 972 Millionen Euro (1,9 Milliarden Mark) in Geld und Aktien, teilte Hilton am Montag mit. AFP

SAir-Group bald ohne Hotels

Die finanziell angeschlagene SAir-Group verkauft ihre Hotelgruppe Swissotel an die Raffles Holding, Singapur. Wie SAir-Group mitteilte, beträgt der Wert der Transaktion 520 Millionen Schweizer Franken (rund 676 Millionen Mark). Betroffen sind unter anderem fünf Swissotel-Häuser in den USA sowie Hotels in Amsterdam, Basel und Berlin. dpa

IWKA dämpft Erwartungen

Der Karlsruher Maschinenbaukonzern IWKA ist für 2001 trotz kräftiger Zuwächse bei Aufträgen und Umsatz im ersten Quartal nur vorsichtig optimistisch. Für das laufende Jahr rechnet die IWKA AG mit stagnierenden Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau. Grund seien gedämpfte Konjunkturaussichten vor allem in den USA sowie Unsicherheiten in der japanischen Wirtschaft. dpa

Refugium dementiert

Die in Schwierigkeiten geratene börsennotierte Refugium Holding AG, Königswinter, hat eine drohende Zahlungsunfähigkeit dementiert. Ein Firmensprecher bestätigte aber, dass der Betreiber von Seniorenheimen in Schwierigkeiten stecke, weil die beschlossenen Kapitalmaßnahmen bisher nicht umgesetzt werden konnten. dpa

Debitel in Verhandlungen

Der Mobilfunkvermarkter Debitel verhandelt nach eigenen Angaben mit drei Telekommunikationskonzernen über eine Zusammenarbeit beim Start des Mobilfunks-tandards UMTS. "Wir führen mit drei Unternehmen Gespräche über die Zusammenarbeit bei UMTS", sagte ein Sprecher. Verhandlungen mit der Deutschen Telekom, wie von der "Financial Times Deutschland" berichtet, bestätigte er nicht. rtr

VAW-Verkauf wird forciert

Der Verkauf der VAW Aluminium AG durch den Mutterkonzern Eon wird nach den Worten des Vorstandschefs Helmut Burmester vorangetrieben. Bereits in einigen Wochen werde wahrscheinlich die Zukunft der VAW entschieden werden. Es sei noch völlig offen, ob VAW an einen Wettbewerber oder Finanzinvestor verkauft werde oder an die Börse gehe. rtr

FAG Kugelfischer wächst

Der Wälzlager-Konzern FAG Kugelfischer, Schweinfurt, setzt seinen Wachstumskurs auch im laufenden Jahr fort. Der Vorsteuergewinn sei im ersten Quartal um 35 Prozent auf 29 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz wuchs um 7,3 Prozent auf 564 Millionen Euro (1,1 Milliarden Mark). Auch für das Gesamtjahr werde ein Umsatzplus in dieser Größenordnung erwartet. dpa

Degussa-Tochter an OM Group

Das Deutsche Spezialchemie-Unternehmen Degussa AG will seine Tochterfirma Degussa Metals Catalysts Cerdec AG (DMC2) für rund 1,2 Milliarden Euro (2,35 Milliarden Mark) an den amerikanischen Spezialchemie-Anbieter OM Group verkaufen. Das Unternehmen will auch 450 Millionen Euro Schulden der Degussa Metals übernehmen, berichtete das "Wall Street Journal". dpa

Sachsenring verliert

Die Sachsenring AG ist im ersten Quartal um 3,2 Millionen Mark hinter dem Umsatz des Vorjahres zurückgeblieben. In den ersten drei Monaten erzielte der Autobauer, nach eigenen Angaben einen Umsatz von 73,6 Millionen Euro. Im Geschäftsbereich Automotive stieg der Umsatz um zehn Prozent auf gut 73 Millionen Euro. Tsp

D.Logistics wächst mit KLM

Der Logistikdienstleister D.Logistics AG übernimmt rückwirkend zum 1. Januar 2001 die ehemalige Tochter der niederländischen Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines Cargo Service Center (CSC). D.Logistics erwartete von CSC im laufenden Jahr einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von rund zehn Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. rtr

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