Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Mobilcom baut Comtech ab und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Mobilcom AG will sich offenbar aus dem Computergeschäft bei der Tochter Comtech zurückziehen. Mobilcom wolle sich vom PC-Geschäft trennen, nur noch rentable Comtech-Filialen behalten und dort Telekomartikel verkaufen, schreibt die Zeitschrift "ComputerPartner". Das Unternehmen will bei der Bilanzvorlage kommende Woche dazu Stellung nehmen. dpa

Preussag legt zu

Der Touristikkonzern Preussag hat seinen Umsatz im vierten Quartal des Jahres 2000 auf fünf Milliarden Euro gesteigert, im Vergleich zu 4,1 Milliarden Euro zum Vorjahr. Preussag sprach nach einer Aufsichtsratssitzung von einer weiterhin positiven Entwicklung. Eine präzise Aussage über das Wachstum sei aber auf Grund von Übernahmen und Verkäufe im Laufe des vorigen Jahres nicht möglich. Für das Rumpfgeschäftsjahr geltende 4. Quartal schlägt der Vorstand eine Dividende von 20 Cents vor. rtr

Senator Film baut ab

Die Berliner Filmproduktionsgesellschaft Senator Entertainment AG stellt den Bereich Neue Medien ein. Vorstand Boris Brandt scheidet aus, teilte das Unternehmen mit. Seit der Bildung des eigenständigen Ressorts Neue Medien im März 2000 seien zahlreiche Geschäftsmodelle und Beteiligungsmöglichkeiten im Hinblick auf mögliche Investitionen überprüft worden. Keines habe den Rentabilitätsansprüchen von Senator entsprochen und Geschäftschancen seien auch nicht absehbar. dpa

Lion mit höherem Verlust

Das börsenotierte Biotech-Unternehmen Lion Bioscience hat in den ersten neun Monaten (31. Dezember 2000) einen operativen Verlust von 23,3 Millionen Euro gegenüber 9,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum ausgewiesen. Der Umsatz kletterte von 5,8 auf 15,5 Millionen Euro. dpa

Otto erhöht Internet-Umsatz

Der Otto-Versand hat seine Online-Umsätze im Jahr 2000 mehr als verdreifacht und ist damit zu einem der weltweit größten Einzelhändler im Internet aufgestiegen. Das Unternehmen werde in dem Geschäftsjahr, das Ende Februar endet, Waren im Wert von mehr als 1,5 Milliarden Mark (Vorjahr: 450) Millionen Mark über das World Wide Web verkauft haben. rtr

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