Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Motorola will Stellen streichen und weitere Meldungen

dpa

Motorola will Stellen streichen

Der Motorola-Konzern will offenbar in seinem Flensburger Handy-Werk rund 400 Arbeitsplätze streichen. Derzeit beschäftigt das zu den größten Chipherstellern der Welt zählende Unternehmen in seinem Flensburger Werk etwa 3000 Mitarbeiter, einige von ihnen in Teilzeit. Grund für die Motorola-Entscheidung sei die geplante Dezentralisierung des Vertriebs, hieß es. dpa

Chrysler kündigt Händlern

Der zum Konzern Daimler-Chrysler gehörende US-Autohersteller Chrysler will sich nach einem "Handelsblatt"-Bericht von rund einem Drittel seiner Händler in Deutschland trennen, die nach seiner Ansicht zu klein und zu wenig leistungsfähig sind. Dem Bericht zufolge hat Chrysler in der vergangenen Woche seinen sämtlichen deutschen Händlern zum Jahresende gekündigt. AP

Sixt handelt im Netz

Deutschlands größter Autovermieter Sixt baut den Handel mit Flugreisen im Internet weiter aus. Ab sofort biete die Internettochter E-Sixt auch Last Minute-Flüge der Lufthansa an, teilte der Konzern mit. E-Sixt ist nach eigener Einschätzung mit 1,5 Millionen Flugverbindungen im Programm bereits jetzt einer der größten Flugtickethändler in Deutschland. Ein weiterer Ausbau des Reisebürobereichs sei geplant. dpa

Kathrein legt Pläne vor

Im Zuge der geplanten Mehrheitsübernahme der Grundig AG will der Antennenbauer Anton Kathrein am kommenden Montag seine Pläne für die Zukunft des Konzerns vorstellen. Der 49-jährige Unternehmer aus Rosenheim wolle gemeinsam mit Vorstandssprecher Herbert Bruch in Nürnberg seine Vorschläge bekannt geben. dpa

Fusion gebilligt

Die Aktionäre des französischen Vivendi-Konzerns und der kanadischen Seagram-Gruppe haben in der Nacht zum Mittwoch der Fusion zum zweitgrößten Medienkonzern der Welt zugestimmt. In Paris stimmten knapp 95 Prozent der Aktionäre für den Zusammenschluss zur "Vivendi Universal", in Montreal wurde die Fusion von 90,4 Prozent der Anteilseigner gebilligt. AFP

Meyer-Werft in Sorge

Die Papenburger Meyer-Werft rechnet nach dem Ende der staatlichen Werft-Hilfen in der EU mit einer schwierigeren Situation bei der Einwerbung neuer Aufträge auch im Passagierschiffbau. Die Meyer-Werft sei zwar mit Aufträgen für Kreuzfahrtschiffe bis 2004 ausgelastet, sagte ein Unternehmenssprecher. Mit Sorge betrachte sie jedoch das Vordringen südostasiatischer Werften auch in den Passagierschiffmarkt. dpa

TUI expandiert im Norden

Der Reisekonzern TUI expandiert in Skandinavien. Die TUI Business Travel werde zum 1. Januar 2001 alle Anteile der dänischen DFDS Travel A/S, Valby, übernehmen, teilte das Unternehmen mit. DFDS Travel komme mit 285 Mitarbeitern auf einen Gesamtjahresumsatz von 242 Millionen Euro (473 Millionen Mark). Zum Preis der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. dpa

VW-Mitarbeiter findig

Die VW-Mitarbeiter am Standort Wolfsburg haben in diesem Jahr 24 000 Verbesserungsvorschläge eingereicht, etwa doppelt so viele wie ihm Jahr 1999. Mit den umgesetzten Vorschlägen seien Einsparungen von 158 Millionen Mark erreicht worden, sagte Vorstandsmitglied Peter Hartz. AP

Jährlich ein neues Modell

Volkswagen will vom kommenden Jahr an jährlich ein neues Modell auf den chinesischen Markt bringen. Dies sei der beste Weg, um die Marktführerschaft in China zu halten, sagte Hong Jiming, Managing Director der Shanghai Volkswagen Automotive, nach einem Bericht der Zeitung "Shanghai Daily" vom Mittwoch. dpa

Bayer investiert eine Milliarde

Die Bayer AG will bis zum Jahr 2005 insgesamt eine Milliarde Euro in die Herstellung des Kunststoffs Polycarbonat investieren. Nach Unternehmensangaben sollen die Kapazitäten für das Folgeprodukt "Makrolon" bis 2005 von derzeit 650 000 Tonnen pro Jahr auf annähernd 1,3 Millionen Tonnen pro Jahr verdoppelt werden. dpa

Eichborn übernimmt Pendo

Die Eichborn AG übernimmt gut 51 Prozent des Züricher Pendo Verlags. Beide Verlage versprächen sich davon eine Stärkung des Schweizer Unternehmens insbesondere auch auf dem deutschen Markt. Mit der Übernahme setze Eichborn seine Wachstumsstrategie fort und erweitere damit seine Rechtebasis. dpa

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