Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Porsche-Vertretung in China und weitere Nachrichten

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Mit seiner ersten Vertretung in China startet Porsche in den chinesischen Markt. Für 1,5 Millionen Mark wurde ein 250 Quadratmeter großer Schauraum im renommierten Chang&an-Club in Peking eingerichtet. Im ersten Jahr sollen in China 20 Porsche verkauft werden. Doch müssen die Asiaten unter anderem wegen hoher Einfuhrzölle tief in die Tasche greifen. Rund 1,1 Millionen Yuan (280 000 Mark) kostet ein Boxster, 1,78 Millionen Yuan (460 000 Mark) ein Porsche Carrera mit besonderer Ausstattung. dpa

Französische Post kauft DDP

Die französische Post wird den Deutschen Paketdienst (DPD) fast vollständig übernehmen. Wie aus Unternehmenskreisen verlautete, will das Staatsunternehmen seinen Anteil auf 85 Prozent erhöhen. Es ist bereits seit 1998 Mehrheitsaktionär bei der deutschen Firma. Der Deutsche Paketdienst ist mit einem Marktanteil von 18 Prozent nach der Deutschen Post der wichtigste Paketdienstleister in Deutschland. AFP

Hot will Reise-Sender starten

Drei Wochen nach der Übernahme des Fernsehsenders tm3 hat das Münchner Medienunternehmen Hot Networks die Gründung eines Fernsehkanals für Reise angekündigt. Ab dem ersten Halbjahr 2002 soll der Kanal mit dem Arbeitstitel "urlaubsreif" rund um die Uhr touristische Angebote und Informationen senden, wie Hot-Vorstandschef Georg Kofler am Dienstagabend in München erklärte. Gleichzeitig werde tm3 zu einem Unterhaltungskanal mit Publikumsbeteiligung geformt. Der Einkaufssender HOT soll jetzt auch in Italien und Großbritannien Fuß fassen. AP

EnBW hält an Cantabrico fest

Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) ist nach eigenen Angaben weiterhin an der spanischen Hidroelectrica del Cantabrico interessiert und sieht Chancen für die von dem Partner Ferroatlantica abgegebenen Offerte. Auch der bevorstehende Einstieg des französischen Staatskonzerns Electricite de France (EdF) bei der EnBW ändere nichts an dieser Strategie. Die spanische Börsenaufsicht CNMV hatte am Vortag des Übernahmeangebot des Maschinenbaukonzerns Ferroatlantica mit der Begründung zurückgewiesen, die Offerte von 25,80 Euro bedeute keine Verbesserung des vorherigen Gebots. rtr

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