Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Reuters darf übernehmen

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Der internationale Nachrichten- und Informationskonzern Reuters Group Plc kann wie geplant Firmenteile des finanziell angeschlagenen US-Konkurrenten Bridge übernehmen. Ein Konkursgericht in St. Louis stimmte dem Geschäft nach einer Überprüfung zu. Reuters hatte nach einem Barangebot von 605 Millionen Mark von Bridge den Zuschlag für die Übernahme mehrerer Sparten erhalten. rtr

Jobpilot verliert weniger

Die Internet-Jobbörse Jobpilot hat im ersten Quartal 2001 ihre Verluste gegenüber dem Schlussquartal 2000 verringert. Der operative Verlust (Ebit) sei in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 6,2 Millionen Euro von minus 9,2 Millionen Euro im vierten Quartal 2000 zurückgegangen, teilte die am Neuen Markt notierte Gesellschaft mit. Im Vergleich zum ersten Quartal 2000, in dem sich das Ebit auf minus 4,5 Millionen Euro belaufen habe, habe sich der Verlust hingegen ausgeweitet. Finanzvorstand Rebecca Polley bekräftigte das Ziel, im vierten Quartal 2001 gruppenweit die Gewinnzone zu erreichen. Der Umsatz sei im ersten Quartal 2001 auf 13,2 Millionen Euro von 5,072 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen, teilte Jobpilot weiter mit. rtr

Neuer Name für HOT

Der Münchener Einkaufskanal HOT heißt künftig Home Shopping Europe. Der neue Markenname werde bereits ab Montag auf den Bildschirmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz flimmern, teilte das Unternehmen mit. Auch die bisherigen HOT-Sender in Italien, Belgien, Frankreich und den Niederlanden werden in der kommenden Wochen umbenannt. Der Start in England ist für den Herbst 2001 geplant. Den Angaben zufolge nutzen mehr als 1,3 Millionen aktive Kunden das Einkaufs-Angebot via TV oder Internet. Allein die deutsche Home Shopping Europe AG erreicht demnach in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 30 Millionen Fernsehhaushalte und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 476 Millionen Mark. AFP

Großfusion in den USA

Die US-Immobilienfirmen Archstone Communities und Charles E. Smith Residential Realty stehen vor dem Zusammenschluss. Die Fusion soll im Zuge eines Aktientauschs im Wert von 3,6 Milliarden Dollar über die Bühne gehen. Die neue Gesellschaft mit Zentrale in Denver wird 87456 Wohnungen besitzen. Zusammen kommen die Fusionspartner mit 3000 Beschäftigten auf 1,1 Milliarden Dollar Umsatz und einen Börsenwert von 9,3 Milliarden Dollar. dpa

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