Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Rheinmetall im Aufwind und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Düsseldorfer Rheinmetall AG hat 2000 die Ertragswende geschafft. Der Rüstungs- und Elektronikkonzern teilte mit, der Jahresüberschuss sei auf 82 Millionen Euro gestiegen, nach einem Verlust von sechs Millionen Euro im Geschäftsjahr 1999. Der Umsatz betrug 4,5 Milliarden Euro. Auch der Start in das laufende Geschäftsjahr 2001 sei "gut gelungen". dpa

Aventis auf Rekordkurs

Der Pharmakonzern Aventis ist beim Gewinn und Umsatz weiter auf Rekordkurs. Im ersten Quartal 2001 kletterte der Ertrag nach Steuern im Kerngeschäft um 64,5 Prozent auf 306 Millionen Euro (603 Millionen Mark). Der Konzerngewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen hat sich um 34,5 Prozent auf 812 Millionen Euro verbessert. Der Nettoumsatz im Kerngeschäft stieg um 12 Prozent auf 4,13 Milliarden Euro. dpa

Toyota macht Rekordgewinn

Der Autobauer Toyota wird nach Presseangaben in der kommenden Woche den höchsten Gewinn der japanischen Unternehmensgeschichte verkünden. Wie die Zeitung "Nihon Keizei Shimbun" berichtete, liegt das Vorsteuerergebnis vor außerordentlichen Aufwendungen für das Ende März zu Ende gegangene Geschäftsjahr bei 970 Milliarden Yen (17,5 Milliarden Mark). Dies entspräche einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. AFP

Siemens Dematic gestartet

Siemens geht nach der Übernahme der Mannesmann Dematic AG als führender internationaler Anbieter für Logistiksysteme an den Start. Durch die Verschmelzung mit dem eigenen Bereich "Production And Logistics Systems AG" sei Siemens Marktführer im Wachstumsbereich Logistikautomatisierung. Die fusionierte Siemens Dematic AG erwartet einen Umsatz von etwa fünf Milliarden Euro. dpa

Celanese will Umsatz steigern

Der Chemiekonzern Celanese will bis 2005 seinen Umsatz auf zehn Milliarden Euro verdoppeln und durch Kosteneinsparungen die Ertragskraft stärken. 2000 waren die Erlöse um 21 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro gestiegen. Die Aktionäre sollen eine von 0,11 auf 0,4 Euro angehobene Dividende pro Anteilsschein erhalten. dpa

Eckes im Ausland erfolgreich

Das Getränkeunternehmen Eckes ist derzeit im Ausland erfolgreicher als in Deutschland. Der Auslandsumsatz mit Fruchtsäften und Spirituosen wuchs 2000 um 13 Prozent auf 1,1 Milliarden Mark, während der Umsatz in Deutschland mit 1,29 Milliarden zwölf Prozent unter dem Vorjahr blieb. dpa

Schwarz verdient weniger

Der Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat im ersten Quartal 2001 bei gestiegenen Umsätzen weniger verdient. Die um 35,3 Prozent auf 21,1 Millionen Euro gestiegenen Forschungskosten für eine größere Anzahl klinischer Prüfungen seien ein Grund für den Gewinnrückgang, hieß es. Für das Gesamtjahr rechne man mit einem Plus beim Überschuss von zehn Prozent und stellte ein ausgeglichenes Betriebsergebnis in Aussicht. In den ersten drei Monaten sank das Ergebnis vor Steuern nach den Angaben um 41,2 Prozent auf sechs Millionen Euro. dpa

HDI auf Industrie konzentriert

Die HDI Versicherung auf Gegenseitigkeit will sich auf das Geschäft mit Industrieversicherungen konzentrieren. Das Privatkundengeschäft soll auf die HDI Privatversicherungs AG ausgelagert werden. Das Industriegeschäft macht rund 58 Prozent des HDI VaG-Geschäftes aus. 2000 verzeichnete das Unternehmen einen Beitragszuwachs von 2,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (2,7 Milliarden Mark). dpa

Bayern LB fit für Änderung

Die Bayerische Landesbank ist nach eigener Einschätzung trotz eines Gewinnrückgangs im ersten Quartal fit für die geplante radikale Neuausrichtung. Er könne seinem Nachfolger eine "leistungsstarke, profitable und zukunftsorientierte Bayerische Landesbank" übergeben, sagte der scheidende Vorstandschef Alfred Lehner. Er kündigte zudem eine engere Zusammenarbeit mit der Landesbank Hessen-Thüringen an. dpa

Grundig: Wechsel im Vorstand

An der Spitze des angeschlagenen Grundig-Konzerns zeichnet sich ein Wechsel ab. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen soll der Telekommunikations-Spezialist Hans-Peter Kohlhammer die Nachfolge von Herbert Bruch antreten. Der Grundig-Aufsichtsrat beriet am Mittwoch über die Neuausrichtung des Konzerns. Auf der Tagesordnung stand dem Vernehmen nach auch die Bestellung eines neuen Vorstandsvorsitzenden. dpa

Marke Burger bleibt

Der Markenname Burger Knäcke bleibt auch nach der Übernahme des traditionsreichen ostdeutschen Unternehmens durch den Zwiebackhersteller Brandt erhalten. Die Übernahme erfolgte am 2.Mai. "Brandt- und Burger-Produkte finden sich weiterhin in gewohntem Design in den Regalen", sagte der für den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortliche Geschäftsführer Wolfgang Schley. Die Marke Burger stehe ebenso wie Brandt seit Jahrzehnten für Erfahrung und Qualität. dpa

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