Wirtschaft : Aus den Unternehmen: RWE will US-Wasserfirma / Philips baut Mini-Antenne

Lego baut ab

Die dänischen Lego-Bauklötze verlieren immer weiter an Boden gegen den Computer als Kinderspielzeug und Trendartikel wie die Pokemon-Produkte. Wie der Konzern bestätigte, werde es in diesem Jahr Verluste von 300 bis 500 Millionen Kronen (80 bis 150 Millionen Mark) geben. Nachdem bereits im vergangenen Jahr 1000 Stellen abgebaut wurden, sollen 2001 weitere 300 Mitarbeiter Lego verlassen.

RWE will US-Wasserfirma

Der Essener RWE-Konzern übernimmt laut "Wirtschaftswoche" das US-Wasserunternehmen E-town und baut damit sein Versorgungsgeschäft aus. Eine Sprecherin bestätigte am Mittwoch die Einigung mit den Aktionären des Unternehmens. Eine Vertragsunterzeichnung stehe bevor. E-town ist mit 162 Millionen US-Dollar Umsatz fünftgrößter Wasserversorger der USA.

Voith steigert Gewinn

Der Maschinen- und Anlagebaukonzern Voith hat dank Übernahmen und Beteiligungen den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr von 3,86 Milliarden auf fünf Milliarden Mark gehoben, berichtete Vorstandschef Hermut Kormann. Auch das Jahresergebnis liege über dem des Vorjahres von rund 145 Millionen Mark. Zugpferd war der Bereich Papiertechnik, der rund 40 Prozent des gesamten Umsatzes ausmachte.

Mühl unter Erwartungen

Die schwache Baukonjunktur hinterlässt Spuren beim Thüringer Baudienstleister Mühl AG. Der Umsatz in diesem Jahr werde wahrscheinlich nicht wie erwartet 1,5 Milliarden, sondern nur 1,3 bis 1,4 Milliarden Mark betragen, teilte das Unternehmen mit. Am Unternehmenskonzept, das im Jahr 2002 einen Umsatz von zwei Milliarden Mark bei einem Nettoergebnis von 50 Millionen Mark vorsieht, wird laut Vorstandschef Thomas Wolf festgehalten.

Philips baut Mini-Antenne

Der Elektronikkonzern Philips hat eine neuartige Miniatur-Antenne für mobile Geräte vorgestellt, die acht Mal so klein sei wie bei herkömmlichen Modellen. Diese sei eine Schlüsselkomponente für die neue Mobilfunk-Generation.

Infomatec macht Verlust

Die skandalumwitterte Infomatec AG hat für die ersten neun Monate des Jahres einen Nettoverlust von 71,2 Millionen Euro nach minus 5,0 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum ausgewiesen. Auch der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ist im gleichen Zeitraum mit 50,7 Millionen Euro nach minus 3,8 Millionen deutlich höher ausgefallen. Den Neunmonats-Umsatz bezifferte Infomatec auf 32,8 (31,1) Millionen Euro.

Telefónica will zukaufen

Die spanische Telefónica will nach einem Pressebericht mit dem Mobilfunkanbieter Hutchison Telecom, Münster, den UMTS-Markt in Deutschland aufrollen. Wie die Düsseldorfer "Wirtschaftswoche" in der aktuellen Ausgabe berichtet, verhandelt France Télécom als Eigentümer von Hutchison derzeit über einen Verkauf ihrer deutschen Tochterfirma.

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