Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Saeco steigert Umsatz

dpa

Die Saeco Handelsgesellschaft Deutschland hat im Geschäftsjahr 2000 ihren Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent auf 152 Millionen Mark gesteigert. In der Verkaufsdivision Haushalt sei der Umsatz um 44 Prozent gestiegen. Im Bereich der Kaffeevollautomaten ist Saeco nach eigenen Angaben Marktführer in Deutschland. Zweitgrößter Umsatzträger ist der Bereich Gastronomiebedarf. Hier stieg der Umsatz um 14 Prozent. dpa

BMW droht Großbritannien

BMW hat nach einem Zeitungsbericht der "Sunday Business" damit gedroht, den Rolls-Royce von 2003 an nicht wie bisher geplant in Großbritannien, sondern in Deutschland zu bauen. Der Münchner Autohersteller wollte in Goodwood (West Sussex) eine neue Fabrik errichten. Da das Gelände aber in der Nähe eines Naturgebietes liegt, stößt das Projekt auf Proteste. Sollten die örtlichen Behörden keine Baugenehmigung erteilen, will BMW die Produktion in die USA oder nach Deutschland verlagern. dpa

New Media will expandieren

Die Multimedia-Agentur New Media will weiter zukaufen. "In den nächsten Jahren rechnen wir mit einem organischen Wachstum von 40 bis 70 Prozent", sagte Peter Kabel, Gründer der Agentur. Auch die Aktionäre würden ein weiteres Wachstum erwarten. "Wenn die Aktie von Kabel New Media in drei Jahren nicht über 60 Euro notiert, wird es uns vielleicht gar nicht mehr geben." Gegenwärtig sieht Kabel aber keine Gefahr, dass sein Unternehmen übernommen wird. Er halte 25 Prozent, so dass ein Verkauf an ihm nicht vorbeigehen könne. dpa

Asclepion investiert Gewinn

Die Aktionäre des Medizintechnik-Herstellers Asclepion können für 2000 noch nicht mit einer Dividende rechnen. Der Gewinn soll für weitere Investitionen genutzt werden. Außerdem will das Jenaer Unternehmen, das seit knapp einem Jahr am Neuen Markt der Frankfurter Börse gelistet ist, eigene Aktien zurückkaufen. "Wir haben bereits beim Börsengang im März 2000 angekündigt, dass in den nächsten drei Jahren keine Dividende gezahlt werden soll", sagte Sprecher Jens Brajer. dpa

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