Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Telegate gerüstet und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der Telefonauskunfts-Dienstleister Telegate rüstet sich für größere Übernahmen. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung haben die Aktionäre am Mittwoch in München die Voraussetzungen für eine mögliche Kapitalerhöhung zur Finanzierung von Akquisitionen geschaffen. Konzernchef Klaus Harisch räumte nach unerwarteten Verlusten im Jahr 2000 Fehler ein. Das Management habe auf dem Expansionskurs das operative Geschäft zeitweise möglicherweise vernachlässigt. dpa

Gigabell-Übernahme geplatzt

Die Übernahme der am Neuen Markt notierten Gigabell AG durch die Duisburger Microboss Software AG ist einem Pressebericht zufolge vorerst gescheitert. Grund für das Scheitern der Übernahme sei das gesperrte Aktienpaket des Ex-Gigabell-Chefs Daniel David, sagte der Insolvenzverwalter Dirk Pfeil dem Wirtschaftsmagazin "Focus Money": "Auf Grund des Ermittlungsverfahrens sind die Aktien durch die Staatsanwaltschaft blockiert." dpa

Arianespace in roten Zahlen

Der europäische Raketenbetreiber Arianespace ist 2000 erstmals seit 20 Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Das Finanzloch der Arianespace übersteige 200 Millionen Euro, sagte am Mittwoch in Paris Ariane-Chef Jean-Marie Luton. Hauptgrund seien die gestiegenen Kosten für die neue und leistungsstarke Trägerrakete Ariane 5. Der Umsatz des Geschäfts mit dem Transport von Satelliten habe sich mit 1,1 Milliarden Euro 2000 um zehn Prozent erhöht. Endgültige Zahlen der Gesellschaft, die weltweit Nummer eins im kommerziellen Weltraumgeschäft ist, sollen im Juni vorgelegt werden. dpa

VW mit Rekordabsatz

Der Volkswagenkonzern hat im Jahr 2000 mit 5,06 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen einen Rekord aufgestellt. Der Konzern überschritt zum ersten Mal in seiner Geschichte die Fünf-Millionen-Grenze und legte gegenüber 1999 um 3,9 Prozent zu, wie am Mittwoch in Wolfsburg mitgeteilt wurde. Der Weltmarktanteil kletterte von 12,0 auf 12,2 Prozent. VW war besonders erfolgreich in Nordamerika (plus 18,5 Prozent), Asien-Pazifik (plus 10,0) und Südamerika-Südafrika (plus 9,4), während in Europa ein Minus von 1,8 Prozent verzeichnet wurde. In Deutschland sank der VW-Absatz um 11,2 Prozent. AP

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