Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Thiemann zu EM.TV und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der scheidende DG Bank-Chef Bernd Thiemann wird neuer Aufsichtsratsvorsitzender des Medienkonzerns EM.TV. Der 57-Jährige tritt die Nachfolge von Nickolaus Becker an, der Mitte Februar wegen des Einstiegs der Kirchgruppe bei EM.TV zurückgetreten war. Eine EM.TV-Sprecherin bestätigte entsprechende Branchen-Gerüchte. Außerdem werde der Aufsichtsrat von drei auf sechs Mitglieder erweitert. Die Hauptversammlung werde im August unter anderem die Wahl von Unternehmensberater Roland Berger vorgeschlagen. dpa

Metro-Markt in Japan

Der Düsseldorfer Handelsriese Metro Cash & Carry will im kommenden Jahr seinen ersten Markt in Japan eröffnen. Damit forciere man die Internationalisierung in Asien. Das Unternehmen habe mit dem Handelshaus Marubeni in Tokio ein Joint Venture geschlossen. Marubeni erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 96 Milliarden US-Dollar. dpa

Degussa will dmc verkaufen

Der Spezialchemie-Konzern Degussa will einem Medienbericht zufolge seine Tochtergesellschaft dmc an das US-Chemieunternehmen OM Group veräußern. Das berichtete die Online-Ausgabe der "Financial Times Deutschland" am Freitag unter Berufung auf Verhandlungskreise und auf Betriebsratskreise von dmc. Der Kaufpreis für das in Hanau bei Frankfurt ansässige Unternehmen solle rund 1,65 Milliarden Euro betragen. Damit übersteige der Preis allerdings die Börsenkapitalisierung von zuletzt 1,3 Milliarden Euro. rtr

General Electric legt zu

Der US-amerikanische Mischkonzern General Electric hat im ersten Quartal 2001 einen Rekordumsatz von 30,5 Milliarden Dollar verbucht. Allerdings stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahreszeit nur um zwei Prozent. Der Gewinn betrug 2,57 Milliarden Dollar. Ohne Berücksichtigung neuer buchungstechnischer Vorschriften, die das Ergebnis mit 444 Millionen Dollar belasteten, stieg der Gewinn um 16 Prozent auf drei Milliarden Dollar. dpa

Daimler-Chrysler ruft zurück

Daimler-Chrysler muss in den USA gut 700 000 Lieferwagen vom Typ Chrysler Dodge Ram zurückrufen, weil die Motorhaube nicht richtig schließt. Das teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde mit. Betroffen seien Wagen, die zwischen 1993 und 1999 gebaut wurden. dpa

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