Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Toyota dementiert Übernahme von Daimler-Chrysler und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der japanische Autobauer Toyota ist eigenen Angaben zufolge nicht an der Übernahme von Daimler-Chrysler interessiert. Der "Spiegel" hatte berichtet, dass Daimler-Chrysler an einem Konzept gegen eine mögliche feindliche Übernahme arbeite. Dabei gehöre auch der Verkauf von Chrysler zu den Optionen. Toyota war in der Branche als Interessent an der Übernahme von Daimler-Chrysler genannt worden. AP

T-Systems startet

Die Deutsche Telekom will mit ihrem Daten- und Systemlösungsgeschäft in der neu geschaffenen Konzernsparte T-Systems zu einem weltweit führenden Anbieter von E-Business-Lösungen aufsteigen. Bereits zum Start betreue T-Sytems die rund 1400 größten Kunden des Konzerns und setze mit mehr als 37 000 Mitarbeitern elf Milliarden Euro um. Die Sparte solle in fünf Jahren ebensoviel zum Konzernumsatz der Telekom beisteuern wie das Festnetzgeschäft (im Jahr 2000 rund 30 Milliarden Mark). vis

Fusion perfekt

Die Fusion der Atomsparten von Siemens und Framatome zum neuen Weltmarktführer Framatome ANP ist perfekt. Mit der Unterzeichnung eines letzten Abkommens am Mittwoch trat der Zusammenschluss rückwirkend zum 1. Januar in Kraft, teilten beide Gruppen mit. dpa

Ravensburger verliert

Der Spielehersteller Ravensburger hat im Jahr 2000 einen Umsatzrückgang verzeichnet und zum zweiten Mal in Folge rote Zahlen geschrieben. Der Umsatz sei um 6,7 Prozent auf 551 Millionen Mark zurückgegangen. Das Ergebnis habe sich im Vergleich zum Vorjahr (minus 7,4 Millionen Mark) "nicht wesentlich verbessert". dpa

Sega gibt Dreamcast auf

Der Videospiele-Hersteller Sega will die Produktion seiner defizitären Spiele-Konsole "Dreamcast" bis Ende März einstellen. Diese Maßnahme werde zu außerordentlichen Verlusten von 80 Milliarden Yen (rund 1,44 Milliarden Mark) führen, teilte das Unternehmen mit. rtr

Union-Film legt zu

Der Fernseh-Studiodienstleister Berliner Union-Film hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um ein Fünftel auf gut 35 Millionen Mark gesteigert. In den Tempelhofer Studios wird unter anderem die Show "Aktion Mensch" produziert. dpa

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